K+S
- Jonas Groß - Volontär

K+S: Keine Panik!

Im Mittwoch sorgte ein Bericht der Wirtschaftswoche für Ernüchterung bei den K+S-Aktionären. Demnach hat die Staatsanwaltschaft im thüringischen Meinungen dem Salz- und Düngemittelproduzenten wegen unerlaubter Abfallentsorgung eine Strafe im dreistelligen Millionenbereich angeklagt. Von K+S wird eine Strafzahlung von 325 Millionen Euro gefordert. Doch K+S sieht sich im Streit im Recht.

K+S: Kein Fehlverhalten

Das Unternehmen sehe deshalb keine Notwendigkeit, eine finanzielle Vorsorge beispielsweise in Form von Rückstellungen zu treffen, erklärte K+S. Das Unternehmen sei unverändert der Überzeugung, dass die erteilte Genehmigung zur Versenkung von Salzabwässern in der Gerstunger Mulde in Thüringen in den Jahren 1999 bis 2007 rechtmäßig gewesen sei. Die Prüfung durch eine externe Kanzlei habe ergeben, dass keine Anhaltspunkte für strafbares Verhalten vorlegen würden. K+S verwies zudem darauf, dass ein Gericht erst noch über die Zulassung der Anklage entscheiden müsse.

 

Für Trader

Derzeit drücken zahlreiche Faktoren auf die Stimmung der K+S-Aktionäre. Sowohl die schwachen Kalipreise als auch die Sorge um nun drohende Rechtsstreitigkeiten belasten den Kurs. Allerdings ist die Aktie aufgrund seiner mittel- bis langfristigen Perspektive vor allem dank der Legacy-Mine weiterhin aussichtsreiche. Risikobewusste Anleger können deshalb zugreifen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das empfehlen die Analysten

Die über viele Monate hinweg gebeutelte Aktie von K+S konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen. Das Chartbild der Anteile des Salz- und Düngemittelherstellers hat sich dadurch bereits stark verbessert. Doch wie sieht es aus fundamentaler Sicht aus? DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten bei … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr