K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Keine Euphorie – und das ist gut so

Die Krise scheint überstanden. Der Kalipreis hat seine Talsohle erreicht. Und langsam geht es wieder bergauf. Auch die Kunden geben ihre Zurückhaltung auf. Kein Wunder, schließlich leeren sich die Lager allmählich. Die Aktie des Kali- und Salzproduzenten K+S sendet Lebenszeichen. Die Analysten werden mutiger.

Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für K+S nach Zahlen von 23 auf 28 Euro angehoben und die Einstufung auf „Neutral“ belassen. Die Schwäche bei den Kalipreisen habe im ersten Quartal weniger negativ beeinflusst als befürchtet, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie. Der Kali- und Düngemittelhersteller habe daher besser abgeschnitten als erwartet. Benson hob seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie im laufenden Jahr um 47 Prozent an und für 2015 um zwölf Prozent.

Von Euphorie ist derzeit nichts zu spüren. Und das ist auch gut so. Die Aktie kämpft sich Schritt für Schritt nach oben. Aus charttechnischer Sicht sieht die Lage weiterhin sehr gut aus. Kurse von 30,00 Euro sind im Lauf des Jahres durchaus im Bereich des Möglichen. Die Aktie bleibt einer der aussichtsreichsten Werte im DAX.

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