K+S
- Werner Sperber - Redakteur

K+S: Kaufen!

Jochen Tilk, Vorstandsvorsitzender von PotashCorp, hat Interesse K+S so billig wie nur möglich zu kaufen. Die Meinung vertritt Thorsten Strauß, Analyst der NordLB. Zudem sind die Kaufsignale nicht allzu weit entfernt.

Analyst Strauß erwartet, der kanadische Düngemittel-Wettbewerber PotashCorp werde die Übernahmepläne für den deutschen Kali- und Salz-Konzern nicht so schnell aufgeben. Deshalb gebe es Erholungspotenzial in Richtung des von PotashCorp vorgeschlagenen Preises von 41 Euro je Aktie. Strauß beließ es zwar bei seinem Kursziel von 40 Euro, stufte jedoch seine Einschätzung von "Halten" auf "Kaufen" hoch.

Kaufsignale in Sicht
Im Chartbild von K+S sollten das Hoch von Juli 2007 bei 28,10 Euro, das Hoch von Mai 2014 bei 27,25 Euro und die seit August 2013 gültige Aufwärtstrendlinie bei 23,10 Euro absichern. Ein erstes Kaufsignal würde erzeugt, wenn die steigende 200-Tagelinie bei derzeit 30,70 Euro überwunden würde. Ein weiteres, diesmal schwaches Kaufsignal, kommt beim Überwinden der seit September 2015 intakten Abwärtsbewegungslinie bei 32,85 Euro zustande und das nächste kommt, wenn der Kurs über die sinkende 38-Tagelinie bei 34,45 Euro steigt.

 

Hier liegt der Zielbereich
Die nächsten Hürden sind die seit Juli 2015 gültige Abwärtsbewegungslinie bei 37,20 Euro, das Hoch von September 2015 bei 40,30 Euro und das Hoch von Februar 2012 bei 41,30 Euro.

DER AKTIONÄR rät aufgrund der Erholungs-Chancen zum Kauf der Aktie. Demnächst könnten charttechnische Gründe dazukommen. Das Kursziel beträgt 38 Euro und der Stop-Loss sollte bei 23,50 Euro gesetzt werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Deshalb steigt die Aktie

In einem heute eher mauen Handel zieht die Aktie von K+S kräftig an. Die Papiere des Düngemittel- und Salzherstellers kletterten zwischenzeitlich um fast vier Prozent und generierten damit ein kurzfristiges Kaufsignal. Was sind die Hintergründe für diesen deutlichen Kursanstieg beim MDAX-Titel? mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Deutsche Bank rechnet mit Gewinneinbruch

Die Anteile des Düngemittel- und Salzherstellers K+S leiden im heutigen Handel unter zwei negativen Analystenstudien. So hat das Analysehaus Bernstein die Gewinnschätzungen reduziert und das Kursziel von 22,00 auf 20,00 Euro gesenkt. Und die Deutsche Bank ist sogar noch deutlich skeptischer. mehr