K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Jetzt ein Verkauf?

Die Analysten der Baader Bank waren lange Zeit zuversichtlich für die Anteilscheine des Kasselaner Düngemittel- und Salzproduzenten gestimmt. Im Rahmen ihrer jüngsten Studie wurde allerdings nicht nur das Anlagevotum für die DAX-Titel, sondern auch das Kursziel deutlich zurückgestuft.

Die Baader Bank hat K+S-Aktie von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 40 auf 21 Euro gesenkt. Analyst Markus Mayer betonte, da der kanadische Wettbewerber Potash nicht mehr am deutschen Salz- und Düngemittelhersteller interessiert sei, habe er die Übernahmeprämie aus seinem Bewertungsmodell gestrichen. Der Konzern brauche nun eine konkrete Mittelfrist-Strategie, um den Aktienkurs anzuschieben. Denn zudem habe sich das Geschäftsumfeld im Kalimarkt weiter verschlechtert. Der Experte kürzte seine Gewinnprognosen je Aktie um 6 bis 26 Prozent.

Chartbild im Auge behalten
DER AKTIONÄR bleibt wie die Mehrheit der Analysten für die sehr günstig bewertete K+S-Aktie zwar positiv gestimmt. Allerdings sollten Anleger das sich mittlerweile wieder eingetrübte Chartbild im Auge behalten. Vor einem Einstieg sollte unbedingt abgewartet werden, ob die Marke von 23 Euro hält. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stopp bei 19,00 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Massive Dividendenkürzung

Wegen der niedrigen Kalipreise und der Produktionseinschränkungen im Werk Werra sank der Umsatz von K+S 2016 um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis ging von 782 auf 229 Millionen und der Nettogewinn von 542 auf 131 Millionen Euro zurück – was auch Auswirkungen auf die … mehr