K+S
- Werner Sperber - Redakteur

K+S: Im gefährlichen Kampf; Börsenwelt Presseschau IV

Die Fachleute des Hanseatischen Börsendienstes erinnern an den Plan des kanadischen Kali-Unternehmens PotashCorp (WKN 878149), die K+S AG für 41 Euro je Aktie zu übernehmen. Das hält der Vorstand des deutschen Wettbewerbers für zu niedrig, wobei das Management angeblich rund 50 Euro für angemessen halten würde. Der Aktienkurs von K+S ist nach dem Bekanntwerden des Übernahmeangebots gestiegen – allerdings auf weniger als 41 Euro. Das deutet das erhebliche Risiko eines Scheiterns dieser Übernahme an. PotashCorp hatte bereits im Jahr 1997 versucht, K+S zu kaufen. Damals verhinderten die Kartellbehörden diese Transaktion. Da beide Konzerne auch jetzt eine sehr starke Marktstellung besitzen, dürften die Wettbewerbs-Behörden zumindest hohe Hürden für eine Akquisition setzen. Scheitert die Übernahme erneut, dürfte der Aktienkurs von K+S wieder absacken. Chancen und Risiken sind derzeit fair verteilt, weshalb die Fachleute die Aktie nur mit "Neutral" einstufen.

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