K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: HSBC senkt den Daumen

Die Aktie von K+S geriet im gestrigen Handel deutlich unter Druck. Nachdem im hessischen Hattorf bereits die Förderung heruntergefahren werden musste, droht Ende der Woche auch der Produktionsstopp im thüringischen Unterbreizbach. Zudem belastet den Kurs ein negativer Analystenkommentar.

So hat Yonah Weisz, Analyst beim britischen Bankenriesen HSBC, im Rahmen seiner jüngsten Studie zu den Anteilen des Düngemittel- und Salzproduzenten das Kursziel von 26,50 auf 25,00 Euro gekappt. Darüber hinaus hat er sein Anlagevotum von „Buy“ auf „Hold“ gesenkt. Auch Peter Mackey, Analyst beim französischen Institut Exane BNP Paribas, sieht den fairen Wert der K+S-Aktie lediglich bei 25,00 Euro. Seine Einschätzung lautet weiterhin „Neutral“.

Produktionsstopp und Kalipreise belasten
Der Produktionsstopp in Verbindung mit anhaltend niedrigen Kalipreisen belastet das Konzernergebnis deutlich. Mutige Anleger können dennoch auf ein Comeback der K+S-Aktie spekulieren (Stopp: 21,50 Euro). Die Bewertung ist mit einem KGV von 11, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von 4,4 Prozent (mehr zur Dividende finden Sie im neuen Aktienreport "Der große DAX-Dividendenkalender") jedenfalls niedrig.

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  • Norbert Hanke -
    Es sind schon fast wütende Proteste der HSBC Analysten, die uns K+S Anlegern vom Kauf, oder Halten abraten sollen. Der Abschlag ist nicht auf die ständig negativen Analystenkommentare zurückzuführen, sondern auf Gewinnmitnahmensten einereseits und dem Produktionsstop zurückzuführen.its

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