K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Eine düstere Prognose

Die Experten der Privatbank Berenberg haben sich wieder einmal die Frage gestellt, wo der faire Wert für die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S liegt. Das Ergebnis der Studie dürfte den durch den Kursverlauf der vergangenen Monate ohnehin schon gebeutelten den Anteilseigner des DAX-Konzerns kaum schmecken.

Denn hat Analyst John Klein im Rahmen seiner am Montag veröffentlichten Branchenstudie das Kursziel für die K+S-Papiere von 18 auf 16 Euro gesenkt. Die Einstufung wurde auf "Sell" belassen. Seiner Ansicht wird das Jahr 2016 für den Chemiesektor schwierig. Der hohe Wettbewerb, Überkapazitäten und Deflation seien belastende Themen. Die im Vergleich zur Konkurrenz derzeit höhere Bewertung des Dünger- und Salzherstellers sei nicht gerechtfertigt. Der Aktienkurs dürfte Kleins Meinung zufolge weiter unter Druck geraten.

Abwarten ist angesagt
Nachdem die K+S-Aktie kürzlich unter den empfohlenen Stoppkurs bei 18,00 Euro gerutscht ist, wurde der DAX-Titel ausgestoppt. Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes sowie des angeschlagenen Chartbildes sollten Anleger vor einem Neueinstieg zunächst eine klare Bodenbildung abwarten.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S mit roten Zahlen – was nun?

K+S hat auch im dritten Quartal unter Produktionsproblemen und dem anhaltenden Preisdruck im Kali-Geschäft gelitten und rote Zahlen geschrieben. Von Juli bis September ging der Umsatz im Jahresvergleich um 22,9 Prozent auf 687,6 Millionen Euro zurück. Sowohl das Salz- als auch das Kaligeschäft … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Morgen wird es spannend

Morgen ist es soweit: K+S legt die Zahlen vor. Niedrigere Kali-Preise, Produktionsprobleme in Deutschland, Verzögerungen beim Start einer neuen Mine in Kanada und ein schwaches Salzgeschäft - die Liste der Belastungsfaktoren ist lang. Analysten rechnen für das dritte Quartal mit einem scharfen … mehr