K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Ein schwarzer Freitag

Für die Anteilseigner von K+S war der gestrige Freitag ein wahrlich gebrauchter Tag: Während der DAX erneut kräftig zulegen konnte, gaben die Anteile des Düngemittel- und Salzproduzenten deutlich nach und verloren somit einen Großteil der Gewinne vom Vortag. Für Abgabedruck sorgte dabei auch ein negativer Analystenkommentar.

Hauptursache für den Kursrückgang dürften aber die Meldung gewesen sein, dass Indien und China künftig weniger für Kalidünger bezahlen wollen. Dies würde dann die Prognose von Baader-Bank-Analyst Markus Mayer bestätigen. Er geht von sich weiter abschwächenden Kalipreisen aus. Daher bekräftigte er wieder seine Einstufung mit "Sell" für die K+S-Papiere. Sein Kursziel beließ er bei 21 Euro. Damit zählt Mayer allerdings zu den pessimistischsten Analysten.

Kein Grund zur Panik
Die Meldung über den Preisdruck am Kalimarkt ist keine Überraschung, die Höhe des geforderten Abschlags ist auch nicht wirklich besorgniserregend. Der Kursrutsch ist daher wohl eher überzogen. Anleger sollten daher Ruhe bewahren. Denn die Aussichten für K+S bleiben gut, die Bewertung ist nach wie vor sehr günstig und die Dividendenrendite hoch. Die Aktie bleibt für mutige Anleger ein Kauf (Stopp: 19,00 Euro).

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Diese 5 Risiken sollten Sie kennen

K+S ist und bleibt trotz der zuletzt enttäuschenden Entwicklung – operativ wie charttechnisch – eine der beliebtesten Aktien der deutschen Privatanleger. Zweifellos besitzt das Unternehmen langfristig betrachtet enormes Potenzial. Derzeit überwiegen mittlerweile aber leider ganz klar die Risiken. … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das tut weh!

K+S hat seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. So kletterte der Umsatz um 1,4 Prozent auf 742 Millionen Euro, das operative Ergebnis um 90 Prozent auf 28,5 Millionen Euro und der Nettogewinn von 0,1 auf 38,3 Millionen Euro. Dennoch verfehlte K+S die Analystenschätzungen. Zudem gab es eine … mehr