K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Ein letztes Hurra im DAX?

Am Donnerstag nach Börsenschluss könnte womöglich beschlossen werden, dass die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S aus dem DAX fliegt und Platz macht für die Titel von ProSiebenSat.1. Im heutigen Handel zählen die K+S-Papiere noch einmal zu den größten Gewinnern im deutschen Leitindex. Warum?

Die Anteilscheine von K+S dürften vor allem Rückenwind von den soliden Zahlen des norwegischen Düngemittelproduzenten Yara erhalten haben. Der Konzern hat im abgelaufenen Jahr Umsatz und Gewinn leicht steigern können und zeigte sich zumindest relativ zuversichtlich für das laufende Jahr. Nach zahlreichen sehr pessimistischen Prognosen zahlreicher Wettbewerber freuen sich die Marktteilnehmer offenbar sofort über einen auch nur halbwegs optimistischen Ausblick.

Abschluss der Bodenbildung
Durch den jüngsten Kursanstieg hat sich das Chartbild bei der K+S-Aktie weiter aufgehellt. Der DAX-Titel steht kurz vor dem Abschluss einer Bodenbildung. Zwar bleibt das Marktumfeld im Düngemittelsektor schwierig und die Entsorgungsthematik weiterhin ein Problem für K+S, dennoch können mutige Anleger bei der günstig bewerteten Aktie wieder mit dem Aufbau einer kleinen Position beginnen.

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  • aza azaziel -
    Test
  • Margin Call -
    Das K+S Management hat mit der Ablehnung vielleicht doch nur den eigenen Stuhl retten wollen. Aber möglicherweise war ja wirklich erst kurz nach Ende der Gespräche mit Potash absehbar, dass der Preis für Kali unter Druck geraten würde? Und die Umweltprobleme waren evtl. auch vorher nicht zu erwarten? In jedem Fall war die Ablehnung damit begründet, dass man den Übernahmepreis von € 41 je Aktie für deutlich zu niedrig fand. Dass die Aktie jetzt bei weniger als 50% dieses Angebots notiert, ist erschreckend. Wie plausibel die K+S Prognosen für die Aktienkurse nach 2020 sind, kann den Aktionären egal sein. Schließlich wird dem Vorstand dann wieder irgendetwas einfallen, um "überraschende" Wendungen zu erklären. Wer sich über die mangelnde Aktionärskultur in Deutschland beklagt, dem seien nur solche Beispiele genannt – und das von einem DAX-Mitglied! Wenigstens sind sie da bald nicht mehr dabei. Aus meiner Sicht hat das K+S Vorstand längst jegliches Vertrauen verspielt.

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