K+S AG
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Drei Knackpunkte für 2016

Nach einem trotz vielversprechendem Start mit deutlichen Kursgewinnen in den ersten Monaten eher ernüchternden Börsenjahr 2015 hoffen die Anteilseigern von K+S nun auf ein besseres Jahr 2016. Enorm wichtig für die weitere Kursentwicklung der Aktie des Düngemittel- und Salzherstellers im neuen Jahr sind vor allem drei Punkte.

Der Kalipreis
Im vergangenen Jahr belasteten den DAX-Titel immer wieder Meldungen über schwache Kalipreise beziehungsweise die Gefahr weiter sinkender Kalipreise. Hierbei sollten Anleger aber im Auge behalten, dass die Rückgänge beim Kalipreis trotz gewaltigem Medienecho eigentlich relativ gering ausfielen, wie hier zu erkennen ist. Grund zur Panik besteht also nicht.

Versenken der Abwässer
Ende 2015 musste K+S wegen auslaufender Genehmigungen zum Verkippen der bei der Produktion anfallenden Abwässer die Produktion herunterfahren. Es wäre daher für den Aktienkurs natürlich ein Segen, wenn sich K+S und die Politik auf eine langfristige Lösung einigen könnten. Wichtige Fragen zu diesem Thema finden Sie hier.

Entwicklung der Legacy-Mine
Es ist das mit Abstand wichtigste Projekt für K+S: Die Legacy-Mine in Kanada. Hier soll im Sommer mit der Produktion begonnen werden. Die Investoren werden in den kommenden Monaten genau darauf blicken, wann wie viel Kali zu welchen Kosten gefördert wird. Die Prognosen geben jedenfalls durchaus Anlass zum Optimismus.

Nur für Mutige
Unter den DAX-Titeln zählen die Anteile von K+S wohl auch 2016 zu den riskanteren Aktien. Daher sollten ausnahmslos mutige Anleger einsteigen. Das Investment sollte mit einem Stopp bei 18,00 Euro abgesichert werden.

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