K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S hofft weiterhin auf die Genehmigung, wieder Salzabwasser aus der Produktion in ausreichendem Maße entsorgen zu können. Nun soll ein überarbeiteter „Masterplan“ dafür sorgen, dass die 1.300 Mitarbeiter wieder aus ihrem Zwangsurlaub geholt werden können.

Auch die hessische Umweltministerin Priska Hinz betonte, sie hoffe auf eine Einigung noch vor Weihnachten. Hinz sprach dabei von einer Übergangsregelung für etwa sechs Monate. Nachdem die bisherige Genehmigung, die entstehende Salzlauge im Erdboden versenken zu können, zum 1. Dezember ausgelaufen war, kann das Unternehmen die Salzabwässer nur noch in dem Fluss Werra entsorgen. Die Menge hängt hierbei aber vom jeweiligen Wasserstand ab. K+S erklärte daher, man fahre derzeit auf Sicht. Laut K+S-Manager Ralf Diekmann wird der DAX-Konzern aber trotz der aktuellen Produktionsausfälle seine Jahresprognose für 2015 erreichen.

 

Es bleibt spannend
Die Aktie von K+S bleibt weiter nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Noch steht in den Sternen, wie lange der Konzern und die Behörden brauchen, um eine sinnvolle Einigung zu erzielen. Mutige Anleger können aber dennoch auf eine Erholung der günstig bewerteten Aktie setzen. Der Stopp sollte bei 21,50 Euro belassen werden.

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