K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Deshalb fällt der Aktienkurs

Dem DAX ist ein freundlicher Start in die neue Börsenwoche geglückt. Angetrieben von guten Vorgaben aus China und vor allem der enormen Kurszuwächse bei E.on und RWE, zieht der DAX deutlich an. Hingegen sind bei den Papieren des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S rote Vorzeichen zu sehen. Aus einem einfachen Grund.

Denn es gab eine negative Studie aus dem Hause Citigroup. Im Rahmen dessen hat Analyst Andrew Benson das Kursziel für die K+S-Titel nach der geplatzten Übernahme durch Potash von 26 auf 24 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die Aktie habe ihre Übernahmeprämie verloren und müsse nun die schwierigen Bedingungen am Kalimarkt einpreisen. Er geht im kommenden Jahr von einem deutlichen Gewinnrückgang aus, der am Aktienmarkt noch nicht realisiert werde. Benson liegt mit seiner Schätzung um 28 Prozent unter dem Konsens.

 

Keine Panik
Das heutige Minus fällt im Vergleich zum Kurssprung am Freitag relativ gerign aus. Es besteht für K+S-Aktionäre also kein Grund zu erhöhter Sorge. Die Aktie ist auf dem aktuellen Kursniveau mit einem KGV von 9, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von 4,6 Prozent ein absolutes Schnäppchen und nach dem überzogenen Kursrutsch nun reif für eine deutliche Gegenbewegung.

(Mit Material von dpa-AFX)

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