K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Der Kali-Express rollt los

Noch vor wenigen Tagen war bei K+S Land unter: Purzelnde Kalipreise und eine maue Nachfrage in der gesamten Branche drückten auf den Kurs des Unternehmens. Doch die Lage hat sich seit Freitag gebessert. Von Uralkali hieß es, die Preise in China hätten sich bei 320 bis 350 Dollar je Tonne Kali stabilisiert. Ein erster Hoffnungsschimmer nach Wochen der Tristesse.

Analysten mutiger

Heute melden sich die ersten Analysten mit mutigeren Statements zu Wort: Analyst Yonah Weisz von HSBC gab in einer Branchenstudie zu Düngemittelherstellern die ¿Underweight¿-Einstufung der Papiere auf und hob sie auf "Neutral". Das Kursziel stockte der Experte zudem auf 21 Euro auf. Er berücksichtigte damit höhere Kali-Preise sowie gestiegene Bewertungsmultiplikatoren. Auch die Commerzbank hat K+S von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel auf 20,00 Euro angehoben.

Die Kurszziel-Anhebungen der Analysten kommen etwas mehr als eine Woche vor den Quartalszahlen (am 14. November) überraschend: Der Markt rechnet bei K+S mit schwachen Zahlen. Doch offensichtlich setzen Anleger darauf, dass das schlechteste bereits eingepreist ist. Aus charttechnischer Sicht scheint eine Rallye bis 23,70 Euro möglich.

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