K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Das raten jetzt die Analysten

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat seine Anteilseigner gestern mit einer weiteren Gewinnwarnung geschockt. Die Papiere des MDAX-Konzerns sackten daraufhin um 12 Prozent ein. Nun melden sich die Analysten zu Wort. So hat die deutsche Bank das Kursziel von 21 auf 19 Euro verringert.

Die NordLB hat indes das Kursziel von 28 auf 24 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Analyst Thorsten Strauß betonte, das Ergebnis des Kali- und Salzherstellers sei deutlich niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Der Hauptgrund sei neben dem schwierigen Marktumfeld und den witterungsbedingten Mengenrückgängen bei Auftausalz auch die fehlende Genehmigung für die Fortsetzung der Einleitung von Salzabwässern in die Werra gewesen..

Kursziel 22 Euro
Die Baader Bank hat die Einstufung für K+S nach der Vorlage vorläufiger Daten zur Gewinnentwicklung im zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Analyst Markus Mayer erklärte, die Markterwartungen für den Dünger- und Salzkonzern dürften für 2016 deutlich sinken. Das weitere Kursrisiko erscheint seiner Ansicht nach nun aber begrenzt.

 

Kein Kauf
DER AKTIONÄR mahnt indes weiter zur Vorsicht: Denn die enttäuschenden Zahlen gepaart mit der ungewissen Zukunft der Förderung in den deutschen Werken und dem trüben Chartbild sprechen allerdings gegen ein Investment in die Aktie von K+S.

(Mit Material von dpa-AFX)

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