K+S AG
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Das könnte teuer werden – Aktie knickt ein

Nachdem die K+S-Aktie nach solidem Yara-Ausblick und einem sehr positiven Analystenkommentar noch freundlich in den Handelstag gestartet war, geht es nun mit den Anteilscheinen des Düngemittel- und Salzproduzenten bergab. Mittlerweile zählt die Aktie zu den größten Tagesverlierern im DAX. Warum eigentlich?

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, fordert die Staatsanwaltschaft im thüringischen Meiningen wegen unerlaubter Abfallentsorgung eine Strafe in Höhe von 325 Millionen Euro. Der DAX-Konzern soll rechtswidrig rund 9,5 Millionen Kubikmeter Salzabwasser versenkt haben.

Ein heißes Eisen
Die Frage nach der Abwasserversenkung in der Vergangenheit – und in Zukunft – ist zusammen mit den schwachen Kalipreise derzeit die größte Belastung für die K+S-Aktie. Wegen der dank der Legacy-Mine aber weiterhin guten mittel- bis langfristigen Perspektiven sowie der günstigen Bewertung können mutige Anleger dennoch zugreifen (Stopp: 17,30 Euro).

 

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  • Margin Call -
    Ist das erstaunlich? Die Ablehnung Potash-Angebots von 41€ als zu niedrig wirkt aus heutiger Sicht wie Phantasterei. Welche Gründe hatte der Vorstand, damals zu glauben, dass das Unternehmen 41€ wert sein sollte und den Aktionären die Ablehnung empfohlen? War der Preisrückgang bei Kali überraschend und nicht schon vorhersehbar? Oder hat man die Aktionäre möglicherweise doch hinters Licht geführt? Glaubt man das, dann könnte man das Interview in der Frankfurter als "Schadenfreude" sehen (Job und Vergütung auf Kosten der Aktionäre gesichert und diese dann noch in die Nähe von Spekulanten gerückt). Mein Rat an die Redaktion: Hören Sie einfach auf, K+S zu empfehlen oder zu kommentieren. Es scheint so, als ob die einzigen, die an K+S verdienen, im Vorstand sitzen.

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