K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Charttechnik springt auf grün

K+S wird am Donnerstag, 14. November, Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal präsentieren. Und die dürften alles andere als gut ausfallen: Der kanadische Konkurrent Potash hat bereits zweimal eine Gewinnwarnung ausgeprochen. Zum einen waren die Kalipreise deutlich gesunken, zum anderen hielten sich auch die Käufer zurück.

Preise stabilisieren sich

Dennoch hat die Aktie in den vergangenen beiden Tagen ein Lebenszeichen gesendet. Die Gründe: Uralkalis Vertriebschef Oleg Petrov hat von einer Stabilisierung des Kalipreis in China bei 320 bis 330 Dollar je Tonne berichtet. Ein erstes positives Zeichen für K+S. Das Auseinanderbrechen der dominierenden Vertriebsallianz zwischen der russischen Uralkali und dem weißrussischen Konzern Belaruskali hatte Ende Juli die Kalipreise ins Rutschen gebracht, was vor allem die Kasseler trifft, die mit vergleichsweise hohen Kosten produzieren.

Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage durch den Sprung über den Widerstand bei 19,50 Euro aufgehellt. Damit rückt für Trader das Zwischenhoch bei 23,70 Euro ins Visier. Mit anderen Worten: Für tradingorientierte Anleger eröffnet sich eine 20-Prozent-Chance. Eine solche Spekulation sollte mit einem engen Stopp abgesichert werden. DER AKTIONÄR sieht fundamental noch keine Trendewende gekommen - und rät daher vorsichtigen Anlegern noch nicht zum Einstieg vor den Zahlen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das klingt wirklich gut, aber ...

Der Kali- und Salzproduzent K+S hat heute seine neue Strategie „Shape 2030“ vorgestellt und dabei ehrgeizige Ergebnisziele ausgegeben: Demnach will das Management um den neuen Vorstandsvorsitzenden Burkhard Lohr den operativen Gewinn (EBITDA) bis 2030 auf bis zu drei Milliarden Euro steigern. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Mehr als nur Kali

Über viele Wochen hinweg ist darüber spekuliert worden, dass der neue Vorstandsvorsitzende von K+S, Burkhard Lohr, das Salzgeschäft abspalten und an die Börse bringen könnte. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wird ein derartiger Schritt von der Konzernführung nun allerdings … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das muss geliefert werden

Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S konnte sich an den vergangenen Handelstagen wieder deutlich erholen. Um eine nachhaltige Trendwende zu vollziehen, müsste der MDAX-Konzern allerdings bei der Vorlage der Geschäftszahlen auch endlich wieder einmal positiv überraschen. DER AKTIONÄR … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Vorbild Lufthansa?

Die Aktie von K+S bleibt die am stärksten geshortete Aktie im HDAX. Der hohe Anteil von spekulativen Investoren, die auf sinkende Kurse setzen, belegt die bestehenden Abwärtsrisiken. Andererseits kann dies wie etwa jüngst bei der Lufthansa im Zuge eines Short-Squeeze auch zu einem raschen, … mehr