K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: „Negative Überraschung möglich“

Die Anteilscheine des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S verbilligen sich im heutigen Handel. Neben dem eher mauen Marktumfeld dürften die MDAX-Titel vor allem zwei negative Analystenkommentare der Kurs belasten.

So hat etwa die Schweizer Großbank UBS das Kursziel für die Aktie von K+S von 16 auf 17 Euro angehoben, was immer noch deutlich unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Die Einstufung wurde dementsprechend auf "Sell" belassen.

Indes hat die Baader Bank die Einstufung für die DAX-Titel zwar auf "Hold" und das Kursziel bei 22 Euro belassen. Analyst Markus Mayer verwies in seiner jüngsten Studie auf die eher trüben Aussichten für die Kalipreise. Die Vertragspreise der Branche mit China könnten seiner Ansicht nach negativ überraschen.

Eine Aktie für Mutige
DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung fest: Die volatile Aktie von K+S bleibt nach wie vor für konservative Anleger eher ungeeignet. Mutige Investoren können sich ein paar Anteile des MDAX-Konzerns in das Depot legen. Wegen des eher durchwachsenen Chartbildes besteht jedoch aktuell keine Eile für einen Einstieg. Der Stopp sollte bei 17,50 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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