K+S AG
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: „Nach dem Kursrutsch ein Kauf“

Die Aktie von K+S hat in den vergangenen Handelswochen kräftig Federn gelassen. Auch gestern ging es mit dem Aktienkurs des DAX-Konzerns wieder deutlich bergab. Nach Ansicht der Experten des Analysehauses Kepler Cheuvreux sollten sich Anleger bei den Papieren des Düngemittel- und Salzherstellers auf die Lauer legen.

So hat Kepler-Cheuvreux-Analyst Christian Faitz das Kursziel für die K+S-Aktie von 33 auf 25 Euro gesenkt, die Einstufung aber nach dem jüngsten Kursrückgang auf "Buy" belassen. Faitz verringerte die Gewinnerwartungen angesichts gesunkener Kalidüngerpreise. Bei K+S sieht er dennoch längerfristig Potenzial. Nach dem jüngsten Kursrutsch sind die Aktien seiner Meinung nach ein Kauf.

Rückenwind durch Syngenta-Deal?
Indes könnte die K+S-Aktie im heutigen Handel etwas Rückenwind vom Übernahmeangebot für Syngenta erhalten. Dennoch bleibt die Aktie ein heißes Eisen und nur für mutige Anleger geeignet. Diese sollten vor einem Eistieg trotz der günstigen Bewertung unbedingt noch eine Bodenbildung abwarten. Bereits investierte Anleger beachten den Stopp bei 18,00 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Börse Easy: K+S bleibt ein Risiko für Anleger

Börse Easy erinnert an den Kursrutsch von K+S von mehr als 50 Prozent seit dem Rekordhoch Mitte vergangenen Jahres. Ein Grund dafür ist die gescheiterte Übernahme durch den kanadischen Wettbewerber PotashCorp. Zudem sind die Zahlen des auf Kali und Salz spezialisierten Unternehmens schwach. In den … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Fairer Wert bei nur 15,50 Euro

Es sieht schlecht aus für K+S. Die Zukunft der deutschen Kaliwerke ist ungewiss und auch das Hoffnungsprojekt Legacy in Nordamerika bereitet dem Vorstand Kopfzerbrechen. Kein Wunder, dass die Experten der britischen Großbank HSBC für die Anteile des Düngemittel- und Salzproduzenten schwarz sehen. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: 22 oder 15 Euro?

Was sollte man aktuell mit der Aktie von K+S machen? Bei dieser zu den Anteilscheinen des Düngemittel- und Salzproduzenten scheiden sich weiterhin die Geister – sowohl bei den Privatanlegern als auch bei den Analysten. So haben etwa Kepler Cheuvreux und die UBS komplett konträre Ansichten zum … mehr