DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

JPMorgan: Raus aus Aktien

JPMorgan hat aufgrund der zuletzt überdurchschnittlich guten Entwicklung an den internationalen Aktienmärkten Anlegern eine Reduzierung ihrer Aktien-Engagements empfohlen. Die Börsianer folgen am Montag dem Ratschlag. Ein Fehler?


Die technischen Indikatoren sprächen derzeit eher für ein überkauftes Niveau als für Einstiegskurse, schreiben die Analysten in ihrer Studie. Deshalb sollten Investoren derzeit etwas mehr Pulver trocken halten als bisher. Zudem senkten die Experten ihre Jahresendziele 2016 für diverse Aktienindizes.

„Luft bis 11.400 Punkte“

Daniel Zindstein, Dachfondsmanager bei Gecam, sieht den DAX indes auf einem guten Weg in Richtung 11.400 Punkte. „Voraussetzung: Es gibt keine Rezession in Deutschland und in der Welt.“ Allerdings werde der Anstieg zäh sein. „Es müssen erst einmal die wichtigen Hürden bei 9.900 und 10.600 Punkten genommen werden. Auch politisch könnten immer wieder Störfeuer - – zum Beispiel die Brexit-Debatte – die Erholungsfreude trüben.“

Wichtige Marke bei 9.900 Punkten

Nach Einschätzung des AKTIONÄR kommt es jetzt auf die Marke von 9.900 Punkten an. Dort verläuft ein bedeutender Widerstand. Gibt es zunächst eine Konsolidierung, könnte ein Pull-back bis 9.580 Zähler reichen. Ein neuer Kaufimpuls entstünde bei Kursen oberhalb von 9.900 Zählern. Im Anschluss hätte der DAX Spielraum bis knapp 10.500 Zähler.

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(Mit Material von dpa-AFX)

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