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- Andreas Deutsch - Redakteur

Jim Rogers legt nach: Der nächste Crash wird absolut brutal

Börsenlegende Jim Rogers bleibt bei seiner extrem bearishen Einstellung zu den Märkten. Die Anleger sollten sich auf jeden Fall in Acht nehmen, so Rogers im Interview mit The Street. Der Krisengewinner steht für ihn fest.

„In den USA oder in Nordamerika hatten wir seit den Anfängen der Republik alle vier bis acht Jahre ökonomische Probleme. Es ist also nicht ungewöhnlich zu sagen, dass wir ein Problem bekommen werden.“

Rogers weiter: „Ich denke, der Crash wird entweder in diesem Jahr passieren oder im kommenden Jahr. Und es wird der schlimmste Crash sein in Ihrem Leben und in meinem Leben .“

An die Anleger hat er einen guten Rat: „Seien Sie sehr, sehr vorsichtig.“

Gold sei zwar Krisengewinner und der Goldpreis werde auch „explodieren, wenn die Krise sich Bahn bricht“. Doch trotzdem kauft Rogers derzeit kein Gold. „Ich besitze Gold seit vielen Jahren, aber aktuell stocke ich weder auf noch verkaufe Gold noch Silber.“

Rogers: „Wenn Gold merklich korrigiert, vielleicht sogar unter 1.000 Dollar fällt, hoffe ich, clever genug zu sein, viel Gold zu kaufen. Wenn die Leute das Vertrauen in die Regierungen verlieren, werden sie ihr Geld in Gold und Silber investieren. Das war immer so.“

Bitcoin scheinen laut dem ehemaligen Hedgefondsmanager keine Alternative zu sein. „Das sieht mir alles ziemlich nach einer Blase aus. Mittlerweile kommt jede Woche eine neue Kryptowährung auf den Markt, merkwürdig.“

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