INPUT/OUTPUT INC. DL-,01
- DER AKTIONÄR

J.R.s Erben

Rohstoffe gehören schon seit Längerem zu den ganz heißen Themen an der Börse. Im Zuge der Lust an Gold, Öl & Co ist in den letzten Jahren aber noch eine andere Industrie in den Fokus der Anleger geraten: die Branche der Ausrüster. Denn Rohstoffvorkommen sind schön und gut, doch irgendwie muss der Besitzer eines Stückes Land – ob Ölgesellschaft oder Goldminenkonzern – ja auch an den begehrten Rohstoff herankommen.

Die US-Firma Input/Output rüstet die Explorationsbranche aus. Das wissen immer mehr Kunden zu schätzen.

Rohstoffe gehören schon seit Längerem zu den ganz heißen Themen an der Börse. Im Zuge der Lust an Gold, Öl & Co ist in den letzten Jahren aber noch eine andere Industrie in den Fokus der Anleger geraten: die Branche der Ausrüster. Denn Rohstoffvorkommen sind schön und gut, doch irgendwie muss der Besitzer eines Stückes Land – ob Ölgesellschaft oder Goldminenkonzern – ja auch an den begehrten Rohstoff herankommen. Und zuallererst muss er einmal wissen, ob sein Grund und Boden überhaupt das Material enthält, wonach er schürfen oder bohren will.

Die Erde in 4D

Die US-amerikanische Firma Input/Output hat sich auf Technologien spezialisiert, die etwa das Auffinden von Öl- und Erdgasvorkommen an Land und im Meeresboden wesentlich erleichtern. Input/Output arbeitet mit seismischen Methoden aus der Geophysik. Ein technologisch sehr anspruchsvolles Verfahren erforscht die Erdkruste und liefert Daten, anhand derer sich diese äußerste Schicht der Erde dreidimensional darstellen lässt. Oder sogar vierdimensional: Ein besonderes Aufnahmeverfahren – Input/Output nennt es 4D – sorgt dafür, dass auch zeitliche Abläufe in die grafischen Darstellungen einfließen.

In der Gewinnzone

Das Interesse an der Technologie von Input/Output wächst. Ende vergangener Woche gab das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal bekannt. Demnach erzielte es nach einem Verlust von 3,3 Millionen Dollar oder vier Cent je Aktie im Vorjahr nun einen Nettogewinn von 3,1 Millionen Dollar beziehungsweise vier Cent je Anteilschein. Analysten hatten mit einem Plus von nur einem Cent pro Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg von 86,4 Millionen auf 165 Millionen Dollar. Im Zuge der starken Zahlen hoben die Analysten auch die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Im Durchschnitt rechnen sie jetzt für 2007 mit einem Ergebnis von 53 Cent je Aktie, für das kommende Jahr von 79 Cent.

Unterbewerteter Zulieferer

Für einen Technologiekonzern in einer Boombranche ist das 2008er-KGV (17) von Input/Output geradezu günstig. Anleger, die auf die Zukunft der Öl- und Gasindustrie setzen, sollten eine kleine Position des Zulieferers aufbauen.

Kursziel bei Input/Output: 15,00 Euro. Stopp: 8,00 Euro.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 21/2007.

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