Aareal Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Italien beflügelt Aareal Bank, Unicredit, Commerzbank und Deutsche Bank

Der italienische Staat hat auch für die in der heutigen Auktion platzierten Anleihen Investoren weniger Zinsen bieten müssen als zuletzt. Dies beflügelt die Kurse von Banktiteln wie Aareal Bank, Unicredit, Commerzbank und Deutsche Bank. Lohnt sich hier der Einstieg noch?

Um Entwarnung geben zu können, ist es noch zu früh. Aber allmählich normalisiert sich offenbar die Situation an den Anleihemärkten. Länder mit funktionierenden Volkswirtschaften und einem Primärüberschuss (Haushaltsüberschuss ohne Schuldendienst) wie Italien können sich am Markt nun wieder frisches Kapital zu noch halbwegs vertretbaren Zinsen leihen. Das Land hat sich heute weitere 4,75 Milliarden Euro besorgt. Für die bis zum November 2014 laufenden Schuldtitel mussten Investoren dieses Mal „nur" 4,83 Prozent geboten werden. Bei der letzten Auktion derartigen Anleihen lag der Zins noch bei 5,62 Prozent. Für die bis 2018 laufenden Bonds lag die Rendite bei 5,75 Prozent.

Aktien holen weiter auf

Die allmähliche und lange erwartete Normalisierung an den Anleihemärkten beflügelt natürlich die Bankaktien in Europa wie etwa die Commerzbank (Einschätzung unter: Commerzbank: Kann Schäuble überzeugt werden?), die Deutsche Bank (mehr unter: Deutsche Bank: wehrt sich) und auch die stark in Italien engagierte Aareal Bank (Chart-Check Aareal Bank: Der Countdown läuft). Besonders stark profitiert hiervon natürlich der Branchenprimus des Landes, die Unicredit. Die Aktie bleibt für mutige, langfristig orientierte Anleger ein Kauf, der Stopp sollte knapp unter das Tief bei 2,20 Euro gesetzt werden.

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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