Brain Force Holding
- DER AKTIONÄR

IT mit PS

Dynamik, Kraft und Ehrgeiz, das sind die Eigenschaften, die sich die Wiener Brain Force AG gerne selbst auf die Fahnen schreibt. Die Sponsoring-Aktivitäten des IT-Anbieters für die GP2-Rennserie passen daher unter Marketing-und Image-Aspekten wie die Faust aufs Auge. Denn unter den bekannten IT-Dienstleistern gehören die Österreicher tatsächlich zu den "PS-stärksten".

Die Wiener IT-Gesellschaft Brain Force will ihren Umsatz bis 2010 auf 250 Millionen Euro verdoppeln. Noch ist die Aktie verlockend günstig bewertet.

Dynamik, Kraft und Ehrgeiz, das sind die Eigenschaften, die sich die Wiener Brain Force AG gerne selbst auf die Fahnen schreibt. Die Sponsoring-Aktivitäten des IT-Anbieters für die GP2-Rennserie passen daher unter Marketing-und Image-Aspekten wie die Faust aufs Auge. Denn unter den bekannten IT-Dienstleistern gehören die Österreicher tatsächlich zu den "PS-stärksten".

Dynamische Entwicklung

Seit 1998 glänzt Brain Force mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 16 Prozent pro Jahr. 2006 dürfte Brain Force trotz der Pleite des Kunden BenQ Mobile noch stärker gewachsen sein. der aktionär rechnet bei einem Umsatzplus von über 20 Prozent auf 91,3 Millionen Euro mit einem Nettogewinn von drei Millionen Euro. Garant für die dynamische Entwicklung waren insgesamt neun Übernahmen, die Brain Force seit 1999 getätigt hat. Zuletzt kauften die Österreicher den Managed-Service-Spezialisten Systeam, der erstmals im laufenden Jahr voll konsolidiert wird. Die bisher erfolgreiche Akquisitionsstrategie soll fortgesetzt werden. „Eine weitere Übernahme ist bis Mitte 2007 geplant“ so Brain-Force-Chef Helmut Fleischmann im Gespräch mit dem AKTIONÄR.

Hohe Finanzkraft, ehrgeizige Ziele

„Unsere Finanzmittel reichen aus, um ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 bis 30 Millionen Euro zu akquirieren“, so Fleischmann weiter. Neben knapp 15 Millionen Euro an liquiden Mitteln stehen Brain Force kurzfristig Fremdmittel von zehn Millionen Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit dem starken operativen Cashflow – per 30. September 2006 lag dieser bei 3,2 Millionen Euro – ist dies eine gute Basis, um weiter anorganisch zu wachsen. Aber auch organisch wollen die Wiener bis 2010 jährlich rund neun Prozent zulegen. Wachstumstreiber sind neben der Einführung von Windows Vista und Office 2007 die Umsetzung von EUTransparenzstandards im Finanzdienstleistungsbereich, wie der EU-Vermittlerrichtlinie. Entsprechend ehrgeizig sind die mittelfristigen Ziele von Brain Force. Inklusive Akquisitionen will der IT-Spezialist um 30 Prozent jährlich wachsen und eine Umsatzgröße von rund 250 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von zehn Prozent erreichen. Basis ist der für das laufende Jahr anvisierte Umsatz von 116 Millionen Euro, wobei Brain Force „bis 2010 ohne Kapitalerhöhung 100 Millionen Euro Umsatz zukaufen kann“, so Fleischmann optimistisch.

IT-Sonderangebot

Brain Force gibt es in Anbetracht des anvisierten Wachstums in den nächsten Jahren derzeit im Sonderangebot. Das 2007er-KGV liegt bei moderaten 11. Bereinigt um nicht cashwirksame Sondereffekte beläuft es sich sogar auf nur 7. Für Langfristanleger ein klarer Kauf.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 06/2007.

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