WENDEL INVESTISS.
- DER AKTIONÄR

Investieren wie Gott in Frankreich

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste", sagen sich viele Anleger bei Private-Equity-Fonds. Also bei großen Investmentgesellschaften, die sich in nicht börsennotierte und in börsengelistete Unternehmen einkaufen um damit Wertzuwachs zu erzielen. Im Unterschied zu klassischen Investmentfonds werden Private-Equity-Fonds kaum von der Finanzaufsicht kontrolliert.

Private-Equity-Fonds haben jahrelang im Verborgenen agiert und wurden deshalb oft kritisiert. Wendel Investissement fährt eine transparentere Linie und lässt Anleger teilhaben.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste", sagen sich viele Anleger bei Private-Equity-Fonds. Also bei großen Investmentgesellschaften, die sich in nicht börsennotierte und in börsengelistete Unternehmen einkaufen um damit Wertzuwachs zu erzielen. Im Unterschied zu klassischen Investmentfonds werden Private-Equity-Fonds kaum von der Finanzaufsicht kontrolliert. Dadurch sind sie oft weniger transparent, was eine Kapitalanlage in solche Beteiligungsgesellschaften bereits riskanter macht als etwa in einen üblichen Fonds.

300 Jahre Familiengeschichte

Zudem haftet Private-Equity-Fonds der Ruf von Heuschrecken an, die nur darauf aus sind, den Ernteertrag einer Firma abzufressen und dann weiterzuziehen. In vielen Fällen zu Unrecht, wie etwa Wendel Investissement zeigt. Die französische Beteiligungsgesellschaft geht auf die Familie de Wendel aus Lothringen zurück, die in den letzten 300 Jahren mit Bergbau und Stahl ein Firmenimperium aufgebaut hat. Vor rund 30 Jahren wurde das Unternehmen verstaatlicht – und mit der Entschädigungssumme baute die Familie Wendel Investissement auf. Das Unternehmen zählt zu den wenigen börsennotierten Investmentgesellschaften und ist daher auch für Otto Normalanleger zugänglich.

Innere Werte kommen an

Der Private-Equity-Fonds beteiligt sich an überwiegend nicht börsengelisteten Firmen unterschiedlicher Branchen, wobei die meisten Firmen aus Frankreich stammen. Angepeilte Jahresrendite sind 15 Prozent. In den fünf Jahren bis einschließlich 2005 lag Wendel Investissement mit 20 Prozent Plus pro Jahr deutlich darüber. Bis November 2006 ist der „innere Wert“ oder „Net Asset Value“ genannte Wert des Beteiligungsportfolios gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro angestiegen. Das sind 107 Euro je Anteilschein, einschließlich zwei Euro Dividende. Insgesamt hat sich der Net Asset Value seit Ende 2002 mehr als verdoppelt, der Aktienkurs seit gut drei Jahren mehr als verdreifacht. Und der Chart verheißt mehr: Das Papier markiert einen langfristigen Aufwärtstrend und ist jüngst über den wichtigen Widerstand bei 115,80 Euro ausgebrochen.

Nicht nur für Frankreichfans

Mit Wendel bietet sich spekulativ orientierten Anlegern ein attraktives Private-Equity-Investment. Da es sich um ein Fondskonstrukt handelt, lässt sich der Umsatz kaum wie bei einer waschechten Aktiengesellschaft ermitteln.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 08/2007.

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