Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

Init und die Deutsche Bank im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Aktien-Strategie hat weiterhin Vertrauen in steigende Aktienkurse von Init Innovation in Traffic Systems. Der Aktionärsbrief ist aufgrund der Geldschwemme und der gestiegenen Risikobereitschaft optimistisch für die Anteile der Deutschen Bank. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Aktien-Strategie verweisen auf die anhaltend gute Nachrichtenlage bei Init Innovation in Traffic Systems. Vor wenigen Wochen hat das auf Telematik spezialisierte Unternehmen den größten Auftrag der Konzerngeschichte erhalten. Der Auftragswert beträgt 35 Millionen Euro. Nun erhielt Init den Zuschlag für ein Projekt in Kanada, zu einem Wert im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Da der Wert der Bestellungen ohnehin schon hoch war, dürfte Init nun im kommenden Jahr komplett ausgelastet sein. Damit bleibt die Aktie trotz des jüngsten Kursanstieges langfristig aussichtsreich.

(Verkehrs-Telematik bedeutet den Einsatz von Telematik, also Telekommunikation und Informatik, im Verkehrswesen. Dazu gehört alles, was mit Fahrzeugen, den Insassen und diesbezüglichen Daten zu tun hat. Mit der Verkehrstelematik sollen Verkehrsströme abgestimmt werden, egal, ob auf der Straße, auf Schienen, im Wasser oder in der Luft.)

Änderungen im Musterdepot von Aktien-Strategie:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 1.500 Anteile von LS Telcom zu höchstens fünf Euro einbuchen.


Der Aktionärsbrief: Die Geldschwemme bekommt der Deutschen Bank   

Die Experten des Aktionärsbriefes schreiben: "Wenn die EZB (Europäische Zentralbank) den Fortbestand des Euros als "unantastbar" darstellt, wächst die Risikobereitschaft in Bank- und Versicherungstiteln. Überproportionale Kursgewinne versprechen dann diejenigen Finanztitel, die direkt oder in unmittelbarer Nähe zur Europeripherie stehen." Bei Investitionen in Banktitel sollte auf die Qualität des Institutes geachtet werden, wobei sich die Deutsche Bank von den Wettbewerbern aus Spanien, Frankreich oder Italien abhebe. Im Gegensatz zur europäischen Konkurrenz ist es der Deutschen Bank gelungen, das Eigenkapital seit dem Jahr 2008 um nahezu 75 Prozent zu erhöhen. Selbst wenn die Kapitalerhöhungen ausgenommen wären, beliefe sich die Steigerung auf rund 40 Prozent. Die Gerüchte um eine weitere Kapitalerhöhung sollten nach den Ankündigungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi vom Tisch sein. Angesichts eines KBV von 0,55 und eines KGV für das Jahr 2013 von 6,5 sollte der Aktienkurs nun nachhaltiger steigen.

Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:

Die Verantwortlichen für das spekulativ ausgerichtete Musterportfolio haben 500 Anteile der Computer Modelling Group zu 14,40 Euro eingebucht.

Die Verantwortlichen für das Allround-Musterdepot möchten ihre 70 Aktien von Pernod Ricard wohl mit Gewinn ausbuchen und dafür 500 Titel von AXA einbuchen.

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