INIT Innovation
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert INIT Innovation: Trotz Projektverzögerungen auf Wachstumskurs

Die INIT Innovation AG hat nach einem starken vierten Quartal im Geschäftsjahr 2013 erstmals einen Konzernumsatz von mehr als 100 Millionen Euro erzielt. Dennoch lagen die Umsatzerlöse insgesamt leicht unter der Planung. Auf der Ergebnisseite wurde die angestrebte zweistellige Zuwachsrate dagegen erreicht. Auf Basis der gut gefüllten Orderbücher sieht der Vorstand gute Chancen, 2014 den Konzernumsatz das elfte Jahr in Folge steigern zu können.

Allein im vierten Quartal 2013 erwirtschaftete der INIT-Konzern bei Erlösen von 39 Millionen Euro (Vorjahr: 32,8 Millionen Euro) ein EBIT von 10,2 Millionen Euro (6,6 Millionen Euro). Damit wurde für das Gesamtjahr ein neuer Umsatzrekord von 100,1 Millionen Euro erreicht. Dennoch lagen die Umsatzerlöse insgesamt unter der Planung von 105 Millionen Euro, so dass das strategische Ziel einer Wachstumsrate von zehn Prozent im Umsatz verfehlt wurde. Dies ist im Wesentlichen auf die schwächeren Devisenkurse und auf Projektverzögerungen in Großprojekten zurückzuführen.

Auf der Ergebnisseite wurde hingegen die angestrebte zweistellige Zuwachsrate erreicht. Das Bruttoergebnis vom Umsatz erhöhte sich um 10,3 Prozent auf 37,5 Millionen Euro. Dabei ist es gelungen die Herstellungskosten durch Einsparungen von 65 auf 62,6 Prozent des Umsatzes zu senken. Das EBIT lag mit 17,7 Millionen Euro zwar nur leicht über dem Vorjahreswert (17,3 Millionen Euro), das Konzernergebnis ist jedoch überproportional von 10,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 12,1 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn pro Aktie liegt damit bei 1,21 Euro (2012: 1,11 Euro). Anleger sollen für 2013 eine unverändert hohe Dividende von 0,80 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie erhalten.

Ebenfalls positiv: Der Auftragsbestand des Konzerns belief sich zum Jahresende auf rund 143 Millionen Euro. Die Auftragsreichweite beträgt damit rund 1,4 Jahre und bildet die Grundlage für die Fortsetzung des Wachstumskurses. Auf dieser Basis sieht der Vorstand gute Chancen, 2014 den Konzernumsatz das elfte Jahr in Folge steigern zu können. Gegenwärtig geht die Planung für das laufende Jahr von einem Konzernumsatz zwischen 103 und 107 Millionen Euro aus. Unter der Annahme von annähernd gleichbleibenden Wechselkursen und einem moderat steigenden Personalaufwand sollte das operative Ergebnis (EBIT) dabei zwischen 17 und 19 Millionen Euro liegen.

Die Zahlen liegen insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen. Die Real-Depot-Aktie sollte daher schnell die charttechnisch wichtige Marke von 24 Euro zurückerobern und im Anschluss Kurs auf 26 Euro nehmen.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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