Infineon
- Stefan Limmer - Redakteur

Infineon nimmt Kurs auf 10-Euro-Marke: Das sagen die Analysten zu den Zahlen

Infineon hat die Zahlen für die ersten drei Monate des laufenden Jahres veröffentlicht. Die Prognosen der Analysten wurden erfüllt oder übertroffen. Auch für das Gesamtjahr ist das Management zuversichtlich. Mittlerweile haben auch die ersten Analysten ihre Einschätzungen überarbeitet.

Thomas Hofmann von der Landesbank Baden-Württemberg zeigt sich zuversichtlich für Infineon. Aufgrund der unverändert starken Nachfrage aus der Automobilbranche sieht er den Konzern weiter auf Wachstumskurs.  Er hob sein Kursziel von 9,50 auf 10,00 Euro an. Allerdings kassierte er gleichzeitig seine Kaufempfehlung, da sich die Papiere mittlerweile auf diesem Niveau bewegen. Hofmann rät nun, die Titel zu halten. Auch Harald Schnitzer von der DZ Bank sieht den fairen Wert von Infineon bei 10,00 Euro. Insgesamt hat der Chiphersteller seiner Meinung nach solide Zahlen vorgelegt. Als positiv stuft er den optimistischen Ausblick des Managements ein.

Größere Kursrisiken sieht Analyst Karsten Iltgen vom Bankhaus Lampe. Sobald der aktuelle Aufwärtstrend der Papiere ende, könnte es deutlich nach unten gehen, schrieb er in einem ersten Kommentar zu den Resultaten. Er sieht dank der vorteilhaften Wechselkursentwicklung zwar Spielraum nach oben bei seinen und den Gewinnerwartungen des Marktes, zeigte sich mit Blick auf die Margenentwicklung aber eher enttäuscht. Er bestätigte deshalb die Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von 6,30 Euro.

Die Infineon-Aktie ist bereits seit Wochen einer der Favoriten des AKTIONÄR. Im Handelsverlauf ist die Infineon-Aktie bereits über die 10-Euro-Marke gestiegen und damit so hoch wie seit Oktober 2007 nicht mehr. DER AKTIONÄR spekuliert im  Real-Depot  mit dem Wave-Call der Deutschen Bank auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung der Infineon-Aktie. Die Position liegt rund 20 Prozent im Plus. Fällt die Aktie wider Erwarten zurück, wird die Position zeitnah glattgestellt.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

(mit Material von dpa-AFX)

 

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