Infineon
- Jan Heusinger

Infineon mit neuem Umsatzziel – Aktie vor dem Ausbruch

Gute Meldungen aus dem Hause Infineon: Aufgrund der vollen Auftragsbücher erwarten die Münchener ein Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent in 2019 und das obwohl die Schätzungen für den Euro-Dollar-Wechselkurs mit 1,20 nun deutlich konservativer ausfallen.

Auch langfristig sieht die Konzernführung die Zeichen auf stärkeres Wachstum gerichtet. So wurde die Schätzung zum langfristigen Umsatzwachstum von acht auf neun Prozent erhöht. Der Vorstandsvorsitzende Reinhard Ploss erklärt den Nachfrageanstieg folgendermaßen: „Breitgefächerte strukturelle Trends werden unser Wachstum in den nächsten Jahren treiben: Elektromobilität, erneuerbare Energien, Fertigungsautomatisierung, Rechenzentren sowie eine stetig steigende Zahl batteriebetriebener, vernetzter Endgeräte.“

Die gestiegene Nachfrage nach Leistungshalbleitern hat zur Folge, dass gleichzeitig die Investitionsquote von 13 auf 15 Prozent vom Umsatz steigen wird. So sollen in den nächsten fünf Jahren beispielsweise 700 Millionen Euro in neue Frontend-Reinräume und Bürogebäude investiert werden. Trozt dieser Belastung will Infineon die Marge von aktuell 17 Prozent schrittweise erhöhen.

Starke Aussichten

Die Anleger belohnen die positiven Nachrichten mit einem Kursanstieg, sodass bald von einem erneuten Angriff auf die 25-Euro-Marke ausgegangen werden kann. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Kaufempfehlung mit Kursziel 30 Euro.

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