Infineon
- Maximilian Völkl

Infineon an DAX-Spitze: Die Entscheidung naht – so geht es weiter

Der Ausbruch lässt weiter auf sich warten. Nach wie vor hängt die Infineon-Aktie im Bereich von 11,50 Euro fest. Inzwischen treffen an dieser Marke sowohl der seit Jahresbeginn gültige Abwärtstrend als auch der seit Anfang Februar intakte Aufwärtstrend aufeinander. In den kommenden Tagen dürfte sich zeigen, in welche Richtung der DAX-Titel vorerst läuft.

Nachdem sich die Entscheidung zuletzt immer wieder verzögert hatte, könnte es nun schnell gehen. Kommt es zum Kaufsignal, kann es zügig in Richtung des horizontalen Widerstands bei 12,50 Euro gehen. Rutscht die Infineon-Aktie allerdings weiter nach unten, droht auch ein erneuter Test der wichtigen Unterstützung bei 10,30 Euro. Entscheidende Impulse könnten bereits die Aussagen Mario Draghis liefern. Der EZB-Chef spricht am Nachmittag gegen 14:30 Uhr auf einer Pressekonferenz über die zukünftige Ausrichtung seiner Geldpolitik. Die Auswirkungen auf das Marktumfeld dürften auch das Chartbild des Chipherstellers entscheidend beeinflussen.

Der Konzern plant derweil weiter für die Zukunft. Im Fokus steht vor allem der potenzielle Megatrend des selbstfahrenden Autos. In Zusammenarbeit mit der Beteiligung TTTech präsentierte Infineon zuletzt ein Fahrassistenz-Steuergerät namens zFas. Der DAX-Konzern lieferte hierfür die Aurix-Mikrocontroller, die das pilotierte Fahren im Stau sowie das automatische Parken ermöglichen sollen.

Gute Aussichten

Infineon setzt zunehmend auf die Automotive-Sparte, die sich als Wachstumstreiber erwiesen hat. Der Konzern ist gut positioniert und darf der Zukunft positiv entgegensehen. Bleibt das Marktumfeld freundlich, sind auch kurzfristige Gewinne möglich. Das nächste Ziel liegt bei 12,50 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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