Infineon
- Maximilian Völkl

Infineon-Aktie: Das macht Mut

Die Infineon-Aktie ist am Donnerstag neben Top-Gewinner Adidas einer der wenigen DAX-Werte, der im Plus notiert. Nach den deutlichen Verlusten in den vergangenen Wochen stabilisieren sich die Papiere des Halbleiterherstellers nun im Bereich von 10,50 Euro. Ein Insider hat den gesunkenen Kurs bereits zum Einstieg genutzt.

Eckart Sünner, seit 2007 Mitglied des Aufsichtsrats von Infineon, hat bereits vor einer Woche 10.000 Aktien zu einem Stückpreis von 11,03 Euro gekauft. Steigende Kurse erwartet auch Analyst Markus Friebel von Independent Research. Der jüngste Rücksetzer der Aktie im schwachen Marktumfeld sei übertrieben gewesen. Die langfristigen Perspektiven des Chipherstellers blieben intakt, so der Experte. Sein Kursziel hat er zwar von 13,70 auf 13,10 Euro gesenkt, dafür stufte Friebel Infineon von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch.

Charttechnisch hat sich die Situation bei Infineon zuletzt wieder eingetrübt. Nachdem der DAX-Titel zwischen Oktober und November 2015 noch zu einer beeindruckende Rallye angesetzt hatte, zeigt der Weg seit dem Mehrjahreshoch Ende November nur noch nach unten. Im schwachen Marktumfeld ist derzeit noch keine Trendwende in Sicht. Eine massive Unterstützung findet der Kurs zudem erst wieder im Bereich von 9,50 Euro.

Aktie bleibt interessant

Die Infineon-Aktie ist zuletzt unter den Stoppkurs bei 10,50 Euro gerutscht. Aufgrund der schlechten Stimmung am Gesamtmarkt drohen vorerst weitere Verluste, obwohl die Aussichten für Infineon grundsätzlich stimmen. Anleger beobachten die Aktie und können bei einer Trendwende wieder zugreifen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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