Infineon
- Nikolas Kessler - Redakteur

Top-Verlierer Infineon: Schwache US-Daten belasten die Aktie

Nachdem mehrere US-Tech-Unternehmen mit ihren Zwischenberichten hinter den Erwartungen der Anleger zurückgeblieben sind, wächst nun auch die Angst um die Quartalsergebnisse der deutschen Unternehmen. Mit am stärksten betroffen ist die Aktie von Infineon, die zwischenzeitlich bis ans DAX-Ende gerutscht ist.

Hauptgrund für den Kursrutsch bei Infineon ist ein vorsichtiges Statement des US-Konkurrenten Linear Technology. Demnach soll die Nachfrage im Kernsegment Industrials stark eingebrochen sein. Der Umsatzausblick des vor allem im Industrie- und PC-Markt starken Konkurrenten habe Sorgen vor den anstehenden Zahlen von Infineon hervorgerufen, sagte ein Händler.

Auch das vergleichsweise schwache Abschneiden von Apple, Microsoft und IBM drückt auf die Stimmung an den Märkten, vor allem aber in der Technologiebranche. Neben Infineon ist auch das Papier von Dialog Semiconductor deutlich unter die Räder gekommen.

 

Aktie halten

Die Infineon-Aktie ist am Mittwoch zwischenzeitlich um mehr als fünf Prozent gefallen und damit Schlusslicht im DAX. Der erhoffte charttechnische Ausbruch lässt damit weiter auf sich warten. Investierte Anleger bleiben dabei, sollten aber den Stoppkurs bei 9,80 Euro im Auge behalten.

(Mit Material von dpa-AFX)


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