Infineon
- Maximilian Völkl

Infineon: Dreifacher Umsatz möglich – das steckt dahinter

Die Veränderungen in der Automobilbranche haben auch auf Infineon einen großen Einfluss. Vor allem die Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren werden von Konzernchef Reinhard Ploss genau beobachtet. Der potenzielle Megatrend könnte auch für den Chiphersteller zum neuen Wachstumstreiber werden.

Bereits heute hat das Geschäft mit Chips für die Autobranche eine große Bedeutung für Infineon. Ploss hat nun in einem Interview mit der Automobilwoche erneut klar gemacht, dass sein Konzern unentbehrlich für die Herstellung sei. Positiv: Durch die Entwicklung in Richtung autonomes Fahren dürften mehr und auch höherpreisige Chips verbaut werden.

„Wir rechnen damit, dass für ein autonomes Auto noch einmal 500 bis 700 Dollar on top kommen. Das kann in Einzelfällen je nach Fahrzeug bis 1.000 Dollar hochgehen“, so Infineon-Vorstandschef Reinhard Ploss. Dies würde bedeuten, dass sich die Kosten, die derzeit im Schnitt bei 330 Dollar liegen, verdreifachen werden. Beim Elektroauto sei die Situation ähnlich. Hier kämen noch einmal Chips im Wert von rund 300 Dollar hinzu, so Ploss.

Gute Aussichten

Die Infineon-Aktie hängt derzeit weiter im Seitwärtstrend fest. Das wachstumsstarke Geschäft in der Autobranche dürfte aber weiter Schwung verleihen. Mit einer neuen Attacke auf das Mehrjahreshoch ist zu rechnen. Anleger lassen die Gewinne laufen und belassen den Stoppkurs bei 14,00 Euro.

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