Infineon
- Stefan Limmer - Redakteur

Infineon: HSBC senkt Daumen – Aktie knickt ein

Infineon zählt am Donnerstag in einem schwachen Marktumfeld zu den Top-Verlierern im DAX. Für Verkaufsdruck sorgt ein negativer Analystenkommentar der Investmentbank HSBC. Wie geht es nun weiter?

Die britische Inevstmentbank HSBC hat den Chiphersteller Infineon von „Neutral“ auf „Underweight“ herabgestuft. Das Kursziel hoben die Experten jedoch von 5,20 auf 6,10 Euro an. Analyst Christian Rath schreibt in seiner Studie, dass die Gewinne des Konzerns im ersten Quartal ihren Tiefpunkt erreicht haben dürften. Von einer möglichen Umsatzerholung in den nächsten Monaten sollte Infineon aber nur begrenzt profitieren können.

Angeschlagener Chart

In den vergangenen Monaten hat der Titel rund 40 Prozent an Wert gewonnen. Vor wenigen Handelstagen ging jedoch den Bullen die Luft aus. Kürzlich rutschte der Kurs zudem unter die Aufwärtstrendlinie bei 6,50 Euro. Der nächste Widerstand wartet nun an der 6,00-Euro-Marke. Darunter droht ein weiterer Abverkauf bis zur 5,50 Euro.

Abwarten

Anleger, die der Long-Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben vorerst dabei und beachten den Stoppkurs bei 5,80 Euro. Vor einem Neueinstieg sollten Anleger abwarten, bis die Infineon-Aktie wieder ihren Aufwärtstrend aufnimmt.

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| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

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