Infineon
- Maximilian Völkl

Infineon: Attacke beginnt – das steckt hinter den Zahlen

Trotz des starken Euro hat Infineon gestern starke Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Die Aktie des Halbleiterherstellers steuert nach einem volatilen Handelstag wieder auf das Mehrjahreshoch bei 20,48 Euro zu. Bei den meisten Analysten kam das Zahlenwerk ebenfalls gut an.

Besonders bullish zeigt sich die DZ Bank. Analyst Harald Schnitzer stuft Infineon auf „Kaufen“ mit einem fairen Wert von 23,40 Euro ein. Der Konzern habe im abgelaufenen Quartal stark abgeschnitten und die Markterwartungen übertroffen. Dass die Prognose trotz der Schwäche des US-Dollar bestätigt wurde, zeige die hohe Wettbewerbsfähigkeit.

Die Währung sei auch der einzige Grund für den leicht enttäuschenden Ausblick auf das vierte Quartal, fügte Analystin Tammy Qiu von Berenberg an. Dagegen werde das Geschäft mit der Autobranche wohl noch besser laufen als zuletzt avisiert. Ihr Votum lautet ebenfalls „Buy“ mit einem Kursziel von 20 Euro.

Starke Spekulationen

In der Tat ist die Währungsentwicklung der einzige Wermutstropfen bei Infineon. Setzt sich der Trend fort, könnte der Geschäftsausblick für das kommende Jahr etwas darunter leiden. Dank des starken Automotive-Geschäfts und einer glänzenden Position in China dürfte Infineon aber auf Kurs bleiben. Das Mehrjahreshoch ist die nächste Marke. Anleger bleiben an Bord.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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