- DER AKTIONÄR

Indizes der Woche

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

DAX - Im Niemandsland

Im Dax hat zwar die Volatilität stark zugenommen, der Index bewegt sich aber im charttechnischen Niemandsland. Erst oberhalb der eingezeichneten kurzfristigen Abwärtstrendlinie - Notierungen über 4.900 Zählern - dürfte der alte Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden. Die Wahrscheinlichkeit für die Fortsetzung des Aufwärtstrends ist gleichwohl aber sehr hoch. Denn einige US-Indizes konnten bereits ihre Konsolidierungsphasen beenden und tendieren wieder fester. Da aber derzeit auch die Technischen Indikatoren noch keinen Hinweis auf eine Trendrichtung übermitteln können, sollten Trader zunächst das Geschehen von der Seitenlinie beobachten und erst über 4.900 Punkten einsteigen. Knackt der Dax wieder die Marke von 4.900 Punkten, versprechen Long-Positionen Gewinne. In diesem Fall erscheint das Turbozertifikat Dax K.-o. (DRB) mit der ISIN DE000DR5EQU0 empfehlenswert.

TecDax - Trendlinie bestätigt

Der TecDax ist nach kurzzeitigem Anstieg über die Marke von 600 Punkten in eine Konsolidierung übergegangen. Dabei bestätigte der Aktienindex seine mittelfristige Aufwärtstrendlinie seit Ende April dieses Jahres. In der Berichtswoche beendete der TecDax seinen Konsolidierungskurs und durchbrach die eingezeichnete kurzfristige Abwärtstrendlinie wieder nach oben. Charttechnisch steht nun der Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends nichts mehr im Wege. Erstes Kursziel ist dabei das Augusthoch bei knapp 605 Zählern. Unter den Technischen Indikatoren bestätigt der MACD die Trendwende. Der als Trendfolger eingesetzte Indikator hat seine Signallinie nach oben überwunden. Im TecDax gibt es Anzeichen für die Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends. Daran können Anleger mit dem Open-end-Turbozertifikat TecDax unltd. TZ (CBK) mit der ISIN DE000CB89673 teilhaben.

Nasdaq 100 - Aufwärtstrend intakt

Die Konsolidierung im US-Aktienmarkt brachte den technologielastigen US-Aktienindex Nasdaq 100 bei rund 1.550 Punkten wieder auf seine Aufwärtstrendlinie seit Ende April zurück. Hier sorgte neben der Aufwärtstrendlinie auch noch eine massive horizontale Unterstützungslinie für Support. Der Unterstützungsbereich erwies sich - wie in der vorangegangenen Ausgabe vermutet - als äußerst robust und konnte den Bären Paroli bieten. Somit drehte der Nasdaq 100 wieder nach oben und konnte dabei auch seine kurzfristige Abwärtstrendlinie nach oben durchbrechen. Nun dürfte der Technologieindex erneut einen Angriff auf das bisherige Jahreshoch bei rund 1.635 Punkten starten.

Der Nasdaq 100 hat seine mittelfristige Aufwärtstrendlinie erfolgreich bestätigt. Die in der letzten Ausgabe vorgestellte Long-Position Nasdaq 100 OE TZ (SOG), ISIN DE000SG8P2P2, ist daher weiterhin empfehlenswert.

Euro/US-Dollar - Euro mit Anlauf

Der Euro könnte seine Bodenbildungsphase beendet haben. Seit drei Monaten hat die europäische Einheitswährung im Bereich zwischen 1,18 und 1,25 Dollar eine charttechnische Bodenbildungsphase durchlaufen. Am ersten Handelstag im September notierte der Euro dann erstmals seit Mai wieder über 1,25 Dollar. Kurzfristig eröffnet sich somit ein Kurspotenzial bis zur 200-Tage-Linie bei 1,277 Dollar. Auf Sicht von mehreren Monaten ist sogar ein Anstieg über die Marke von 1,30 Dollar in Richtung alter Höchstmarken bei knapp 1,37 Dollar nicht unwahrscheinlich. Die Trendwende wird auch vom MACD bestätigt. Der Indikator hat seine gleitende Durchschnittslinie nach oben überwunden.

Nach der Trendwende im Währungspaar Euro/US-Dollar stehen die Ampeln für den Euro wieder auf Grün. Mit dem EUR/USD TOS (T&B) können nun spekulative Long-Positionen im Euro aufgebaut werden.

Artikel aus DER AKTIONÄR 31/05

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