- DER AKTIONÄR

Index-Check

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

DAX - Seitenwechsel

Anzeichen für eine Korrektur an den Aktienmärkten verdichten sich. Zwar hat der Dax mit 4.637 Punkten eine neue Höchstmarke seit Juni 2002 markiert. Anschließend zwang jedoch eine schwache Börsensitzung an der Wall Street die europäischen Aktienmärkte zu ersten Kurskorrekturen. Die nächste wichtige Unterstützungslinie wartet im Bereich um 4.420 Punkten auf. Knapp darunter dient zudem die 90-Tage-Linie als Support gegen weitere Kursrückschläge. Anleger, die vom Abwärtspotenzial im Dax profitieren wollen, sollten aufgrund niedriger Volatilitäten am Besten auf einen Put-Optionsschein zurückgreifen. Der empfohlene Put eignet sich auch zur Absicherung gegen Kursverluste im Dax.

Beginnt der Dax die letzte Juniwoche unter 4.600 Zählern, sollte das Dax unltd. TZ (CBK) (ISIN DE000CB50766) glattgestellt werden. Im Gegenzug erscheint der Dax Put (CBK) mit der ISIN DE000CB27244 aussichtsreich.

EURO / Dollar - Überverkauft

Bereits seit Jahresbeginn korrigiert der Euro gegenüber dem amerikanischen Green Back. Seit Anfang Mai wurde der Abwärtstrend nochmals verschärft. Knapp unter 1,20 Euro trifft das Währungspaar jedoch auf eine massive Unterstützungslinie. Von diesem Niveau aus bietet sich ein günstiges Chance/Risiko-Verhältnis für eine deutliche Erholung der europäischen Einheitswährung. Um nicht in das fallende Messer zu greifen, sollten Anleger Notierungen über 1,22 Dollar abwarten, bevor sie Long-Positionen in Euro eröffnen. Die nächste Widerstandslinie wartet erst bei 1,245 Dollar auf. Hier erschwert zudem eine Abwärtstrendlinie seit März dieses Jahres den weiteren Anstieg des Euro.

Steigt der Euro über 1,22 Dollar, wäre der Abwärtstrend gebrochen. Dann versprechen Spekulationen im EUR/USD (T&B) mit der ISIN DE000TB8VJT5 Gewinne. Das erste Kursziel liegt im Bereich um 1,245 Dollar.

S&P 500 - Erste Korrektur

Nach mehreren Handelstagen mit einer geringen Handelsspanne kam es am 23. Juni zu einer kräftigeren Korrektur im S&P 500. Der breiter gefasste US-Aktienindex fiel dabei auf die psychologisch wichtige Marke von 1.200 Punkten zurück. Im Chartbild hat sich somit eine bearishe Kopf-Schulter-Formation herauskristallisiert, die weiter fallende Notierungen erwarten lässt. Zwar wartet bei 1.191 Zählern eine wichtige Unterstützungslinie und wenige Punkte darunter die 90-Tage-Linie auf, doch ist es fraglich, ob diese Marke eine weitere Korrekturbewegung abwenden kann. Erst die massive Support-Linie bei 1.140 Punkten sollte die Korrektur im S&P 500 beenden können.

In der Vorwoche wurde der empfohlene S&P 500 Sprinter (VON) mit der ISIN CH0020006851 ausgestoppt - mit Plus 42 Prozent. Unter 1.190 Zählern erscheint der S&P 500 Put mit der ISIN DE000CG9FY12 aussichtsreich.

NASDAQ 100 - Konsolidierung

Der Technologieindex Nasdaq tendierte in der Berichtswoche leichter. So scheiterte der Gesamtmarktindex Nasdaq Composite an der Marke von 2.100 Punkten. Analog dazu drehte der Nasdaq 100 knapp unter der Marke von 1.550 Punkten nach unten. Sollte in den nächsten Tagen auch die Unterstützungslinie bei 1.500 Zählern und die wenige Punkte darunter verlaufende 90-Tage-Linie dem Abwärtsdruck nicht standhalten können, droht eine Korrektur bis zur eingezeichneten Aufwärtstrendlinie bei 1.420 Zählern. Die Technischen Indikatoren bestätigen die Erwartung einer Konsolidierungsbewegung. So neigt der als Trendfolgeindikator eingesetzte MACD unterhalb seiner Triggerlinie weiterhin nach unten.

Unter 1.500 Punkten können Short-Positionen im Nasdaq 100 Sprinter (VON) mit der ISIN CH0021098881 aufgebaut werden. Dann könnte eine Kurskorrektur bis zur Aufwärtstrendlinie bei 1.420 Punkten folgen.

Artikel aus DER AKTIONÄR 27/05

 

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