- DER AKTIONÄR

Index-Check

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich immer.

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich immer.

DAX - Von Hoch zu Hoch

Im deutschen Aktienindex geht die Jagd nach neuen Höchstmarken weiter. Auffällig ist dabei jedoch, dass die neuen Hochs keine Anschlusskäufe nach sich ziehen. Diese kurzen Intraday-Ausbrüche offenbaren eine gewisse Überhitzung des Marktes. Denn scheinbar sind Investoren auch trotz neuer Zwischenhochs nicht bereit, ihre Engagements in Aktien auszubauen. Seitens Technischer Indikatoren gibt es bereits Verkaufssignale: Der RSI drehte von seiner oberen Extremzone nach unten und generierte somit ebenso ein Verkaufssignal wie auch der MACD, der seine gleitende Durchschnittslinie nach unten kreuzte. Anleger sollten Vorsicht walten lassen und die Stopps enger nachziehen.

Beim Dax unltd. TZ (CBK) mit der ISIN DE000CB50766 sollte der Stopp nachgezogen werden, da eine Konsolidierung nicht auszuschließen ist. Wir empfehlen, bei Notierungen unter 4.566 Punkten Gewinne zu realisieren.

EURO STOXX 50 - Warnsignale

Der Euro Stoxx 50 ist kaum noch zu bremsen. Nach Überwindung des März-Hochs bei 3.118 Punkten ist er bereits bis auf wenige Punkte an die Marke von 3.200 Punkten herangelaufen. Ähnlich wie im Dax gibt es aber auch im Euro Stoxx 50 erste Anzeichen einer Überhitzung. So hat der als Trendfolger eingesetzte MACD bereits seine Trigger-Linie nach unten gekreuzt. Der RSI steht vor dem Eintritt in die überkaufte Zone. Daher dürfte sich auch bei Überwindung der Marke von 3.200 Zählern ein Einstieg auf der Long-Seite kaum noch lohnen. Denn eine dringend notwendige zwischenzeitliche Konsolidierung ist bisher ausgeblieben, was die Überhitzung des Marktes zur Folge hatte.

Derzeit gibt es keine neuen Handelssignale im Euro Stoxx 50. Long-Positionen sollten erst nach einer zwischenzeitlichen Verschnaufpause aufgebaut werden. Für Engagements auf der Short-Seite fehlen derzeit entsprechende Signale.

NASDAQ 100 - Kein Handlungsbedarf

Bei knapp 1.570 Punkten hatte der Nasdaq 100 Anfang Juni seine ausgeprägte Rallye gestoppt. Die anschließende Konsolidierung brachte den Technologieindex bis auf wenige Punkte an seine Unterstützungslinie bei 1.500 Zählern zurück. Nun lässt sich eine kurzfristige Abwärtstrendlinie seit Anfang Juni einzeichnen, die bereits nach oben überwunden wurde. Es wäre dennoch verfrüht, daraus auf das Ende der Konsolidierung im Nasdaq 100 zu schließen. Aus heutiger Sicht ist erst nach Überwindung des Zwischenhochs bei 1.570 Zählern eine Spekulation auf der Long-Seite zu erwägen. Zuvor besteht das Risiko, dass sich der eingeschlagene Konsolidierungskurs weiter fortsetzt.

Investoren sollten nach der Rallye der vergangenen Monate neue Handelssignale im Nasdaq 100 abwarten. Gegenwärtig ist noch nicht abzusehen, ob die Konsolidierung bereits abgeschlossen ist.

BUND FUTURE - Trendwende

In den vergangenen drei Monaten ist das Barometer für Bundesstaatsanleihen von 116,89 auf 123,62 Prozent in der Spitze gestiegen. Zehnjährige Staatsanleihen rentierten zu diesem Zeitpunkt mit gerade mal 3,3 Prozent jährlich. Der Höhenflug des Bund Future neigt sich aber bereits dem Ende zu. In der Berichtswoche tendierte der Anleihen-Future schwächer und fiel dabei auch unter seine Aufwärtstrendlinie, die seit März dieses Jahres die Richtung vorgibt. Der Trendbruch löste weitere Verkaufsaufträge aus, so dass der Index in wenigen Tagen auf 121,28 Prozent abrutschte. Nach einer erwarteten zwischenzeitlichen Erholung im Bund Future versprechen Spekulationen auf der Short-Seite Kursgewinne.

Notierungen um 122,5 Prozent können Anleger zum Einstieg auf der Short-Seite nutzen. Empfehlenswert erscheint dabei der Bund-Future MINI (DZ) mit der ISIN DE000DZ9FR27. Der Basispreis beträgt 124,5 Prozent.

Artikel aus DER AKTIONÄR 26/05

 

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