- DER AKTIONÄR

Index-Check

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

DAX - Richtung Jahreshoch

Weltweit erholten sich in der vergangenen Woche die Aktienindizes. Der Dax eilte Richtung 4.400 Zählern, nachdem zuvor die Überwindung der 90-Tage-Linie bei rund 4.300 Punkten geglückt war. Im Bereich um 4.400 Punkten erschwert nun eine Widerstandszone einen weiteren Kursanstieg. Diese letzte Hürde ergibt sich aus den jeweiligen Höchstkursen der vergangenen Monate. Die saisonalen Verlaufsmuster legen jedoch eine gemächlichere Seitwärtsbewegung im Dax nahe. Gelingt es in den kommenden Tagen dennoch, das bisherige Jahreshoch bei 4.435 Punkten nach oben zu überwinden, ist mit Folgekäufen und einem mittelfristigen Kursanstieg am deutschen Aktienmarkt zu rechnen.

Bei Markierung eines neuen Jahreshochs im Dax (Notierungen über 4.435 Punkten) erscheinen mittelfristig orientierte Positionen im Dax unltd. TZ (CBK) mit der ISIN DE000CB50766 sehr aussichtsreich.

NASDAQ 100 - Durchgestartet

Nach dem Bruch des Abwärtstrends im Nasdaq 100 treiben Aktienkäufe den Index nach oben. Weder die 90-Tage-Linie bei 1.490 Zählern, noch die Widerstandslinie bei 1.500 Zählern konnten bisher die Aufwärtsbewegung stoppen. Die nächste Hürde wartet bei 1.550 Punkten. Dieser horizontale Widerstand dürfte nach der Rallye der vergangenen Tage kaum beim ersten Anlauf zu überwinden sein. Der RSI steht bereits unmittelbar vor dem Eintritt in seine obere Extremzone, die einen überhitzten Marktzustand signalisiert. Daher sollten die Stopps für offene Long-Positionen eng mitgeführt und Gewinne mitgenommen werden, falls sich im Nasdaq 100 eine Korrekturbewegung abzeichnet.

Das Turbozertifikat Nasdaq 100 Sprinter (VON) mit der ISIN CH0021098840 ist bereits weit im Plus. Anleger, die unserer Empfehlung gefolgt sind, sollten den Stopp auf 1.498 Punkte nachziehen und eng mitführen.

SMI - Vor Ausbruch

Der Schweizer Aktienindex SMI ist Mitte Mai erneut über die Marke von 6.000 Punkten gestiegen. Inzwischen hat sich der Index bis auf wenige Punkte an sein Jahreshoch bei 6.041 Punkten herangearbeitet. Sollte der SMI sein bisheriges Jahreshoch nach oben überwinden können, liegt aus charttechnischer Sicht ein wichtiges Kaufsignal vor. Die nächsten Widerstände sind erst jenseits von 6.500 Zählern zu finden und liegen mehr als drei Jahre zurück. Die Indikatoren stimmen positiv: Der MACD tendiert oberhalb seiner Signallinie nach oben und der RSI befindet sich noch im neutralen Bereich, so dass der Markt bei einem Ausbruch durchaus noch Spielraum nach oben hätte.

Notierungen über 6.041 Punkten würden neue Jahreshöchststände im SMI bedeuten. In diesem Fall wäre der Einstieg über ein Turbozertifikat aussichtsreich. Empfehlung: SMI unltd. TZ (CBK) mit der ISIN DE000CB23375.

CECE - Erholung eingleitet

Die osteuropäischen Börsen haben seit März deutlich korrigiert. Der CECE, in dem die wichtigsten Aktien aus Polen, Tschechien und Ungarn zusammengefasst sind, rutschte von der Spitze am 9. März in nur zehn Wochen um 20 Prozent auf 1.497 Zählern ab. Seit Mitte Mai zeichnet sich aber eine Erholungsbewegung ab. Um nicht ins fallende Messer zu greifen, sollten Trading-Positionen auf der Long-Seite erst nach Überwindung der eingezeichneten Widerstandslinie bei 1.600 Punkten eröffnet werden. Gelingt ein solcher Anstieg, dürfte sich die Erholung zunächst bis zur 90-Tage-Linie bei 1.650 Punkten und in einem zweiten Schritt bis auf 1.700 Punkte fortsetzen.

Bei Notierungen über 1.600 Punkten können Trading-Positionen im CECE TZ (CEN) mit der ISIN AT0000481304 aufgebaut werden, um von der Erholung der osteuropäischen Aktienmärkte zu profitieren.

Artikel aus DER AKTIONÄR 22/05

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