Nestle
- Norbert Sesselmann - Redakteur

In Nestlé-Produkten steckt Pferdefleisch – keine Panik!

Nun hat es auch Nestlé erwischt: Bei Tests sind in zwei tiefgekühlten Nudelprodukten Spuren von Pferdefleisch gefunden worden. Nestlé nimmt die Produkte sofort vom Markt. Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen.

Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé nimmt in Italien und Spanien zwei tiefgekühlte Nudelprodukte wegen Pferdefleisch-Anteilen vom Markt. Bei Tests seien in beiden Produkten Spuren von Pferde-DNA gefunden worden. Sie seien aus Rindfleisch eines deutschen Zulieferers hergestellt worden. Der Anteil habe bei mehr als einem Prozent gelegen. Es bestehe kein Sicherheitsrisiko. Beide Fertiggerichte würden durch garantiert zu 100 Prozent aus Rindfleisch bestehende Produkte ersetzt. Fertiggerichte, die Rindfleisch des betroffenen deutschen Unternehmens enthielten, seien vom Markt genommen worden. In Frankreich werde ein für das Gastgewerbe hergestelltes Tiefkühlfleischgericht nicht weiter vertrieben.

Starke Zahlen

Zuletzt hat Nestlé erfreuliche Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Im abgelaufenen Jahr 2012 stieg der Umsatz von Nestlé um über zehn Prozent auf 92,9 Milliarden Franken. Der Gewinn des Schweizer Unternehmens stieg im Geschäftsjahr 2012 um 1,1 Milliarden Franken auf insgesamt 10,6 Milliarden Franken. Die Zahlen lagen somit voll im Rahmen der Erwartungen.

Aktie für die Ewigkeit

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Nestlé-Aktie seit Jahren in einem Aufwärtstrend. Und der Konzern ist bestens positioniert, damit das auch in Zukunft so bleibt. Die Aktie des Schweizer Nahrungsmittelriesen ist damit ein höchst attraktives Basisinvestment und ein Investment für die Ewigkeit. Ein Stopp bei 40 Euro sichert die Position nach unten ab.

Mit Material von dpa-AFX

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