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- Michel Doepke - Redakteur

In China spielt die Musik: Bereit für den Biotech-Boom

Ein Auftakt nach Maß: Seit Auflegung Ende März hat sich der AKTIONÄR-Index stärker entwickelt als der Biotech-Sektor in den USA. Die Outperformance dürfte sich fortsetzen. Die Rahmenbedingungen für chinesische Pharma- und Biotech-Unternehmen sollten sich weiter verbessern – sowohl regulatorisch als auch politisch. Dies macht den exotischen Sektor in Fernost für Investoren interessanter denn je. In Zusammenarbeit mit der US-Bank Morgan Stanley hat der aktionär den AKTIONÄR China Biotech Index mit 15 aussichtsreichen Werten kreiert. Und das mit Erfolg: In den ersten Wochen seit der Auflegung Ende März bei 100 Punkten konnte das Produkt den amerikanischen Vergleichsindex Nasdaq Biotechnology deutlich outperformen. Doch damit nicht genug.

Megaboom voraus

China will zu den wichtigsten Pharma- und Biotech-Märkten – den USA und Europa – weiter aufschließen. Schlankere Zulassungsprozesse, längere Patentlaufzeiten und Know-how aus dem Ausland sollen den Aufbau eines konkurrenzfähigen Gesundheitssystems in China forcieren. Das hat sich die Regierung fest auf die Fahnen geschrieben. Ein weiteres Rezept für steigende Kurse von chinesischen Playern im Biotech-Sektor: die Aufweichung von IPO-Bedingungen an der Börse in Hongkong. In Zukunft soll den Unternehmen der Branche ein einfacherer Gang an die Börse ermöglicht werden. Kein Wunder, dass das Investoreninteresse bereits jetzt schon extrem hoch ist. Diese Entwicklung lässt sich zum Teil an der Performance einzelner Indexmitglieder am Chart ablesen.

Top-Performer

In den rund neun Wochen seit der Auflegung stechen die Papiere von BeiGene und Sino Biopharmaceutical positiv heraus. Trotz eines schwierigen und volatilen Marktumfelds konnten die Aktien satte 17,8 Prozent zulegen. Aufmerksamen AKTIONÄR-Lesern ist die chinesische Biotech-Schmiede BeiGene bereits bekannt – seit einer umfangreichen Kooperation mit Celgene ist die Biotech-Perle nicht zu bremsen und kommt mittlerweile auf eine Börsen­bewertung von über zehn Milliarden Dollar. Doch damit ist das Potenzial keineswegs ausgeschöpft. Die Pipeline von BeiGene birgt trotz der Kursvervielfachung nach wie vor ein enormes Potenzial. Gleiches gilt für die Firma Sino Biopharmaceutical, die mit 33 Arzneimitteln auf dem chinesischen Markt vertreten ist. Besonders erfreulich entwickelt sich das Onkologie-Segment, welches vom demografischen Wandel in China profitiert. Denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken.

3SBio: Im Visier von Fonds

Dass global agierende Investoren nun verstärkt einen Fuß in die chinesische Biotech-Tür stellen, zeigt das Indexmitglied 3SBio. Das wachstumsstarke Portfolio deckt Biosimilars sowie Anämie- und Diabetes-Mittel ab. Binnen zwei Jahren gelang es 3SBio den Umsatz zu verdoppeln. Der kanadische Top-Fondsmanager Noah Blackstein von Dynamic Funds hat das Potenzial rechtzeitig erkannt. Dank der Aktie von 3SBio zählt der von ihm verwaltete Fonds zu den besten weltweit. Gut möglich, dass in den kommenden Monaten ähnliche Beteiligungen bei anderen Mitgliedern des AKTIONÄR China Biotech Index aufgebaut werden, was zu steigenden Kursen beitragen dürfte.

Es ist angerichtet

Wachstum ohne Ende: In China entsteht gerade erst ein funktionierendes Gesundheitssystem. Anleger können mit dem AKTIONÄR China Biotech Index an dieser Entwicklung im Reich der Mitte partizipieren. Mit dem schwankungsarmen Faktor-Long mit der WKN MF5DYX wird der 15 Mitglieder umfassende Index eins zu eins nachgebildet.

In China haussieren Biotech-Werte seit Monaten. AKTIONÄR-Leser konnten mit der Einzelempfehlung von BeiGene bereits satte dreistellige Renditen erzielen. Welche andere Aktie aus Fernost das Potenzial hat sich im Erfolgsfall zu verdoppeln, lesen Sie im neuen Aktienreport: "Biotech-Wunder aus China – neue 100%-Chance"

Hinweis: Dieser Artikel erschien bereits als Top-Tipp Derivate in der AKTIONÄR-Ausgabe 22/2018, welche für Sie hier bequem als Download zur Verfügung steht.

Hinweis auf potenzielle Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG:

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsenmedien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der FinTech Group AG, zu der auch der Onlinebroker flatex und die FinTech Group Bank AG gehören. flatex und die FinTech Group Bank AG profitieren über die Kooperation mit Morgan Stanley vom Anlageerfolg der Zertifikate.

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