- Nikolas Kessler - Redakteur

Iconiq Lab: ICO auf der Zielgeraden

Im März hatte DER AKTIONÄR bitcoin report erstmals den Frankfurter Start-up-Accelerator Iconiq Lab vorgestellt. Auf der Zielgeraden des ICOs haben wir Geschäftsführer Maximilian Lautenschläger bei der Roadshow durch Asien erreicht und um ein Update gebeten. Thema war dabei auch der vorgetäuschte ICO-Betrug zu PR-Zwecken von Save­droid.

Das ICO von Iconiq Lab steuert auf die Zielgerade zu. Wie ist es bisher gelaufen?

Die Presales sind restlos ausverkauft und auf institutioneller Seite gibt es sehr hohes Interesse aus Europa, den USA und Asien. Beim öffentlichen Sale ist sicherlich noch Luft nach oben. Wir haben den ICO in einem sehr schwachen Marktumfeld gestartet, in dem der Ether bei 300 Euro lag. Darauf haben wir nun reagiert und passen jede Woche den Preis an, sodass Investoren den tatsächlichen Gegenwert zum Ether bekommen. Insgesamt ist es nicht entscheidend, wie viel wir verkaufen, da wir sehr bald selbsterhaltend, also profitabel, sein sollten. Darüber hinaus werden zum Schutz unserer Investoren alle übrig gebliebenen Token „geburnt“, also vernichtet. So wird sichergestellt, dass niemand verwässert wird.

Wie bewerten Sie den vorgetäuschten Exit-Scam von Savedroid zu PR-Zwecken? Erwarten Sie negative Auswirkungen auf laufende und künftige ICOs?

Das ist einfach eine Frechheit gegenüber allen Investoren. Mir tun vor allem die Menschen leid, die tatsächlich von einem Scam ausgegangen sind und infolgedessen ihre SVD-Token unter Marktwert Over-the-Counter an Spekulanten verkauft haben. Und dass ausgerechnet Savedroid mit dieser PR-Aktion eine seriöse ICO-Beratung ankündigt, ist ja schon ein Widerspruch in sich.

Wir haben mit der BaFin seit September gesprochen und sind sehr stolz, als erstes ICO jetzt offiziell komplett compliant in Deutschland zu sein. Ich denke, Savedroid hat mit dem Vertrauen von Anlegern gespielt, aber wir erwarten nicht allzu viele negative Konsequenzen, da dieser Markt sich ständig weiterentwickelt. Wir werden dazu beitragen, dass Deutschland ein attraktiver Standort für die zukunftsweisende Blockchain-Technologie bleibt.

Gibt es News zur Expansion nach Asien und in die USA oder zur zweiten Runde des Accelerator-Programms hier in Deutschland?

Ja, in der Tat. Mit Dominic Ward haben wir einen sehr erfahrenen Mann als Geschäftsführer in den USA gewinnen können, der Iconiq Lab aus New York betreiben wird. Wir waren in den letzten Wochen darüber hinaus viel in Asien unterwegs und wahrscheinlich starten wir bald in Singapur und Seoul. Wir sind absolut begeistert vom koreanischen Markt und haben sehr interessante Gespräche geführt. Das Geschäftsmodell des nachhaltigen und transparenten Umganges mit ICOs stößt hier auf sehr großes Interesse. Beim zweiten Jahrgang in Deutschland sind wir schon sehr weit, wir haben jetzt unsere 20 Finalisten aus über 200 Bewerbungen herausgefiltert.

Für bisher unentschlossene Investoren: Warum lohnt sich die Teilnahme am ICO von Iconiq Lab?

Der ICNQ-Token ist das exklusive, lebenslange Recht zu den besten Konditionen in handselektierte ICOs zu investieren, die die gleichen Standards wie wir einhalten müssen. Niemand außerhalb des ICNQ-Universums wird vergleichbare Bedingungen erhalten. Wir sind in dieser Hinsicht ein dezentralisierter Venture Capital Club, der aber keine Management- oder Performance-Fee nimmt.

Vielen Dank für das Interview.

Als Accelerator und Company-Builder unterstützt Iconiq Lab Start-ups aus dem Blockchain- und Kryptobereich dabei, ein ICO vorzubereiten. Zunächst führt Iconiq Lab dazu selbst einen Token Sale durch, bei dem ICNQ-Membership-Token verkauft werden. Deren Besitzer erhalten bevorzugten Zugang zu den späteren ICOs der Portfolio-Unternehmen.

Das Team von Iconiq Lab hat in mehreren Treffen und Gesprächen mit dem bitcoin report einen positiven Eindruck hinterlassen, zudem legt das Frankfurter Start-up großen Wert auf Sicherheit und rechtliche Absicherung – nicht umsonst hat Iconiq Lab von der BaFin das Prädikat „erstes regulatorisch geprüftes ICO in Deutschland“ erhalten. Das ICO von Iconiq Lab läuft noch bis zum 31. Mai. Wie bei allen ICO- und Krypto-Investments gilt auch hier: high risk – mit begrenztem Mitteleinsatz agieren!

 Hinweis auf potenzielle Interessen­konflikte gemäß §34b WpHG:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen auf die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente eingegangen und beabsichtigt, diese alsbald weiter aufzustocken und/oder zu verkaufen, sodass er von der aus der Publikation etwa resultierenden Kursent­wicklung profitiert: ICNQ. 

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