Hugo Boss
- Werner Sperber - Redakteur

Hugo Boss: Langers Weg macht wieder anziehend

Die Fachleute der Platow Börse verweisen auf die Probleme der Hugo Boss AG vor allem in der Volksrepublik China und den USA. Im ersten Quartal des laufenden Jahres bekam das Mode-Unternehmen die Kleidung in China nur mit Rabatten von 20 Prozent verkauft und in den USA sanken die Erlöse währungsbereinigt um 16 Prozent. Insgesamt sank der Konzernumsatz im Jahresvergleich um vier Prozent auf 643 Millionen Euro und der Gewinn je Aktie halbierte sich beinahe auf 0,56 Euro. Finanzvorstand Mark Langer besetzt nun zumindest die bereits seit März freie Stelle des Vorstandsvorsitzenden. Auch wenn Langer bereits aktiv geworden ist, hat er noch viel Arbeit. Er möchte zunächst vor allem das Geschäft in den USA stabilisieren und in diesem Jahr rund 50 Millionen Euro sparen. Inzwischen ist die Aktie mit einem KGV von 15 für das laufende Jahr bewertet, was Kurssteigerungen ermöglicht. Zudem bietet das Unternehmen eine Dividendenrendite von 6,4 Prozent. Risikobereite Leser sollten deshalb bis zu Notierungen von 57 Euro einsteigen und den Stoppkurs bei 45,50 Euro setzen.

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