Freenet
- Werner Sperber - Redakteur

HSE: Darum kaufen Institutionelle gerne Aktien von Freenet

Hot Stocks Europe verweist auf eine Studie der Analysten von Mirabaud & Cie SA über die Telekommunikations-Branche. Dabei erklären diese Analysten das Geschäftsmodell von Freenet. Das Unternehmen ist eine der größten netzunabhängigen Telekommunikations-Dienstleistungsfirmen in Deutschland. Dabei betreibt Freenet kein eigenes Netz sondern kauft Mobilfunkdienstleistungen der Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 und verkauft sie unter eigenen Markennamen an die Endkunden weiter. Unter der Hauptmarke Mobilcom-Debitel sowie im Billig-Segment als Klarmobil, FreenetMobile und Callmobile bietet Freenet auch eigene netzunabhängige Dienste und Tarife an, wobei das Unternehmen dabei Laufzeitverträge anbietet sowie vorab bezahlte Guthaben-Tarife (prepaid) und Basis-Tarife für Grundbedürfnisse (no frills). Freenet vertreibt zudem über (eigene) Ladengeschäfte und das Internet Mobiltelefone.

Das Geschäft wächst zwar wenig, der Verlauf ist jedoch sehr gut abzuschätzen. Die Analysten von Mirabaud & Cie SA schätzen, der Umsatz von Freenet werde von 3,12 Milliarden Euro im Jahr 2015 um fast 15 Prozent auf 3,58 Milliarden Euro im Jahr 2018 zulegen. Der Gewinn dürfte in diesem Zeitraum stabil bei rund 222 Millionen Euro liegen. Bei einem Börsenwert von 3,15 Milliarden Euro entspräche das einem KGV von 14. Die Ausschüttung jedoch soll von 1,55 Euro je Aktie um annähernd zehn Prozent auf 1,70 Euro erhöht werden. Damit würde die Dividendenrendite von 6,6 auf 7,3 Prozent steigen. Allein deshalb kaufen institutionelle Investoren die Aktie immer wieder. Die Analysten geben das Kursziel mit 32 Euro an. Hot Stocks Europe rät zum Kaufen und Halten der Aktie.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: