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Housing Bubble in USA?

Hohe Renditen am US-Immobilienmarkt rufen Skeptiker auf den Plan. Die dynamische Preisentwicklung wird laut Experten jedoch durch fundamentale Daten getragen.

Hohe Renditen am US-Immobilienmarkt rufen Skeptiker auf den Plan. Die dynamische Preisentwicklung wird laut Experten jedoch durch fundamentale Daten getragen.

US-Immobilien locken mit hohen Freibeträgen und vergleichsweise niedrigen Steuersätzen in den USA. In Deutschland sind Einkünfte aus US-Immobilien aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens unter Progressionsvorbehalt steuerfrei.

Notorische Pessimisten warnen jedoch seit einiger Zeit vor "Housing Bubble". Die vermeintliche Blase bezieht sich auf die Preisentwicklung der Wohnimmobilien in den USA, die in den vergangenen vier Jahren um rund 45 Prozent gestiegen ist. Peter Linnemann, Professor an der Wharton School, stellte in einer Analyse die wesentlichen Einflussfaktoren für die Preisbildung am US-Wohnungsmarkt zusammen: Demnach lässt die Entwicklung der Zinsen, Realeinkommen, Demografie und Inflation in den letzten vier Jahren eine Preissteigerung von etwa 43 Prozent erwarten - in etwa übereinstimmend mit der Preisentwicklung am Markt.

Fallende Leerstandsraten

Bei Büroimmobilien sind ebenfalls kaum Indizien für eine Blasenbildung zu finden. Laut Real Estate Investment Statistics liegt die landesweite Leerstandrate bei 15,1 Prozent und damit um 1,5 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Für das kommende Jahr wird ein weiterer Rückgang auf 14 Prozent beziehungsweise auf 12,5 Prozent in 2007 prognostiziert.

"Die Nachfrage bei erstklassigen Immobilien in Toplagen bleibt ungebrochen stark", sagt Michael Wilke, Vertriebsvorstand bei Ideenkapital. Der Initiator kann bisher eine gute Leistungsbilanz ihrer US-Immobilienfonds vorweisen. Die durchschnittlichen Ausschüttungen lagen bis 2004 sogar über den prospektierten Prognosen.

Starker Partner

Beim neuesten US-Immobilienfonds "Ideenkapital - US-Professional Portfolio Invest" setzt der Initiator auf die Expertise des renommierten US-Immobilienunternehmens Hines. Der US-Partner ist als Investmentmanager für den Erwerb der Immobilien verantwortlich und verwaltet auch die erworbenen Gebäude. Hines verwaltet 7,5 Millionen Quadratmeter Immobilienfläche, verteilt auf 200 Objekte. Das derzeit verwaltete Anlagevolumen beträgt 13,3 Milliarden US-Dollar und wurde bei institutionellen Großinvestoren eingesammelt.

Hines wurde im vergangenen Jahr von der US-Immobilienfachzeitschrift "Buildings" hinsichtlich Performance und Managementqualität auf Platz 1 unter den 25 größten Immobiliengesellschaften der USA gewählt. Im direkten Vergleich mit dem Office Index des National Council of Real Estate Investment Fiduciaries (Verband der US-amerikanischen Immobiliensachverständigen) haben die von Hines gemanagten Immobilien den Index in 19 von 26 Jahren geschlagen.

Ab 10.000 Dollar zuzüglich fünf Prozent Agio können sich Anleger an dem breit diversifizierten US-Immobilienportfolio beteiligen. Derzeit besteht das Portfolio aus Bürokomplexen in Houston, San Francisco, San Diego und Chicago.

Geplant ist eine Fondslaufzeit von zwölf bis 15 Jahren. Bereits Ende 2014 hat der Anleger aber das Recht, seinen Anteil zum dann aktuellen Marktwert zurückzugeben. Dann hätten Investoren laut Prognoserechnung des Initiators kumuliert knapp 180 Prozent ihrer Einlagen nach Steuern erhalten.

Eine Bereicherung

Ein Einbruch der Immobilienpreise in den USA ist selbst im Segment der dynamisch gestiegenen Wohnimmobilienpreise unwahrscheinlich. US-Büroimmobilien sind angesichts fallender Leerstandsraten und hohen BIP-Wachstumsraten in den USA eine interessante Alternative und bereichern - nicht zuletzt dank des Doppelbesteuerungsabkommens - ein ausbalanciertes Immobilienportfolio.

 

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