Home Depot
- Markus Bußler - Redakteur

Home Depot: Überraschend gut

In Deutschland kämpft vor allem die Baumarktkette Praktiker mit der Zurückhaltung der Kunden. In den USA hingegen scheint das Geschäft in der Branche überraschend gut zu laufen. Das zumindest vermitteln die Zahlen das Branchenprimus Home Depot.

Im dritten Geschäftsquartal stieg der Nettogewinn bei Home Depot um 21 Prozent. Beim Umsatz verzeichnete der Konzern in den USA einen Zuwachs von 1,4 Prozent. Der Gewinn betrug 51 US-Cent je Aktie, im Vorjahr verzeichnete der Konzern noch einen Gewinn von 41 US-Cent je Aktie. Damit übertraf Home Depot auch die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 0,48 US-Cent je Aktie.

Gerücht hält sich

Besonders prekär: In den vergangenen Wochen kursierte immer wieder das Gerücht, Home Depot könnte Interesse an der Baumarktkette Praktiker haben. Der hohe Streubesitz dürfte den US-Amerikanern eine Übernahme nicht allzu schwer machen. Zudem ist der Kurs nach wie vor am Boden, da Praktiker mit strukturellen Problemen kämpft. Die 20-Prozent-Aktionen hatten zuletzt die Margen unter Druck gesetzt. Zwar hat der MDAX-Konzern zuletzt die Zahl der Rabatt-Tage reduziert, damit geriet allerdings auch der Umsatz unter Druck.

Home Depot jedenfalls scheint die Krise hinter sich gelassen zu haben - und damit wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Konzern nach Akquisitionszielen umsieht. Praktiker steckt zwar noch in der Krise. Doch Home Depot könnte im Fall eines Kaufs von Praktiker neben dem deutschen Markt auch den Eintritt in den osteuropäischen Markt vollziehen. Anleger sollten ein Auge auf die nach wie vor günstig bewertete Praktiker-Aktie werfen.

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