Home Depot
- Markus Bußler - Redakteur

Home Depot: Es geht wieder aufwärts

Die Immobilien- und Finanzkrise in den USA hat den Baumarktriesen Home Depot hart getroffen. Im vierten Quartal 2008 musste das Unternehmen sogar einen Verlust ausweisen. Doch die Lage hat sich gebessert: Für das vierte Quartal 2009 konnte Home Depot wieder einen Gewinn in Höhe von 20 Cent ausweisen.

Mehr noch: Hatten Analysten im Vorfeld mit einem Rückgang beim Umsatz gerechnet, blieb dieser im vierten Quartal konstant. Dabei überzeugte vor allem das Auslandsgeschäft der US-Baumarktkette. Für das laufende Jahr rechnet man bei Home Depot mit einem Umsatzplus von 2,5 Prozent und einen Gewinn von 1,79 Dollar je Aktie.

Übergangsjahr 2010

Vorstandsvorsitzender Frank Blake zeigte sich überrascht von dem deutlich angezogenen Geschäft. Allerdings sieht er die Wirtschaft noch nicht über den Berg und glaubt, dass Home Depot noch eine Menge Arbeit vor sich hat. Vor allem der Immobilienmarkt bereitet dem Konzern nach wie vor Sorgen. 2010 bezeichnete Blake als Übergangsjahr.

Charttechnisch gelang der Home Depot-Aktie zuletzt der Ausbruch aus der Seitwärtsformation, in der sie sich seit zehn Monaten befand und generierte damit ein Kaufsignal. Allerdings sollten sich Anleger vor Augen führen, dass das Unternehmen mit einem 2010er-KGV von 19 alles andere als günstig bewertet ist. Zwar ist Home Depot Marktführer bei den Baumärkten, doch viel Luft nach oben lässt das Bewertungsniveau kaum noch. DER AKTIONÄR stuft die Aktie von Home Depot daher als Halteposition ein.

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