Hochtief
- Markus Bußler - Redakteur

Hochtief: Leighton ist zurück

Wieso, weshalb, warum? So genau weiß derzeit niemand, weshalb die australische Bauholding Leighton bereits heute Nacht Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres gemeldet hat. Doch die fielen erfreulich gut aus. Das Unternehmen schreibt wieder schwarze Zahlen.

Die 55-prozentige Tochter des deutschen Baukonzerns Hochtief weist einen Gewinn von 317 Millionen Australischen Dollar, oder umgerechnet 250 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum stand hier noch ein Verlust zu Buche. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Leighton bestätigte zwar die Prognose, im laufenden Jahr einen Nettogewinn von 400 bis 450 Millionen Dollar zu erzielen. Der Baukonzern warnte aber gleichzeitig, das für ihn so wichtige Dienstleistungsgeschäft mit Minenbetreibern schwäche sich derzeit ab.

Die Aktie der Konzernmutter Hochtief dürfte heute zwar von diesen Zahlen leicht profitieren. Doch die Aktie befindet sich seit einem halben Jahr aus charttechnischer Sicht in einem Seitwärtstrend. Ein Einstieg drängt sich derzeit nicht auf. Ein Kaufsignal würde der Chart erst generieren, wenn die Aktie den Widerstandsbereich bei 41,00 Euro nachhaltig überwindet. Bis dahin gibt es weitaus spannendere Werte auf dem Kurszettel.

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