Hochtief
- Markus Bußler - Redakteur

Hochtief: Back in black

Der Essener Baukonzern Hochtief ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen kann nach einem Verlust im ersten Halbjahr ihm dritten Quartal wieder einen Überschuss von 141,1 Millionen Euro ausweisen. Nach neun Monaten steht damit ebenfalls ein Gewinn von 92,0 Millionen Euro zu Buche.

Im Vorjahr hatte Hochtief zwar im dritten Quartal einen Gewinn von 98,7 Millionen Euro ausgewiesen, aber in den ersten drei Quartalen noch einen Verlust in Höhe von 57 Millionen Euro gemacht. Der Gewinn vor Steuern betrug in dem Zeitraum Juli bis September 279,5 Millionen Euro. Mit seinen Zahlen übertraf das Unternehmen die Schätzungen der Analysten. Der Umsatz kletterte von 5,38 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand stieg auf 50,4 Milliarden Euro, nach 44,5 Milliarden Euro.

Prognose bekräftigt

Die Prognose bekräftigte Hochtief. Das Ergebnis vor Steuern soll 2012 leicht unter 550 Millionen und der Konzerngewinn knapp unter 180 Millionen Euro liegen. Wie zum Halbjahr bekräftigte Hochtief, es werde aufgrund der Rückstellungen für die Elbphilharmonie aber „deutlich anspruchsvoller", diese Ziele zu erreichen. Hochtief kämpft hier mit erheblichen Bauverzögerungen.

Die Aktie macht sich derzeit wieder auf, die obere Begrenzung ihres Seitwärtstrends zu testen. Gelingt ein Ausbruch, würde das Papier des im MDAX gelisteten Unternehmens ein starkes Kaufsignal genieren. Ein erstes Kursziel wäre in diesem Fall bei 45 Euro, später dann von 51,00 Euro. Anleger sollten jedoch mit einem Engagement auf das Kaufsignal warten.

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