Hochtief
- Markus Bußler - Redakteur

Hochtief: Aktienrückkauf

Der Baukonzern Hochtief will massiv eigene Aktien zurückkaufen. Ist das Vorhaben abgeschlossen, könnte das im MDAX notierte Unternehmen die Schwelle von zehn Prozent an eigenen Aktien überschreiten. Der Aktienkurs sollte davon deutlich profitieren.

Das Unternehmen will für mehr als eine viertel Milliarde Euro erstmals seit 2008 wieder eigene Aktien kaufen. Zwischen dem 17. Juni und dem 13. Dezember sollen an der Börse gut 4,3 Millionen eigene Aktien oder etwa 5,6 Prozent des Grundkapitals erworben werden, teilte der Konzern mit. Dafür stehen Hochtief rund 260 Millionen Euro zur Verfügung. Der Konzern hält bereits rund 4,4 Prozent der eigenen Aktien. Ein Sprecher verwies mit Blick auf den Aktienkurs auf eine "günstige Gelegenheit" zum Kauf. Nähere Angaben zur Verwendung der Aktien machte er nicht.

Nachdem die Aktie in den vergangenen Tagen unter Druck stand, dürfte die Meldung dem Papier Auftrieb geben. Zuletzt gab es Bedenken, die Geschäfte bei der australischen Tochter Leighton könnten schlechter laufen als gedacht. Dort gab es Probleme im Kohlegeschäft. Doch nach der Prognoseanhebung zu Beginn des Jahres ist der Aktienrückkauf die nächste erfreuliche Meldung für die Aktionäre, Investierte Anleger halten ihre Papiere und setzen auf eine Trendwende. Auch ein Neueinstieg sollte sich auf dem aktuellen Niveau auszahlen.

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| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

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