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Hochtief – Satte Gewinne im Ausland

Der Baukonzern Hochtief hat in den ersten neun Monaten einen satten Gewinnsprung erzielt. Nicht zuletzt aufgrund eines prall gefüllten Auftragsbuches hat das Management die Jahresprognose bestätigt. Insbesondere im Ausland floriert das Geschäft von Hochtief.

Der Baukonzern Hochtief hat in den ersten neun Monaten einen satten Gewinnsprung erzielt. Nicht zuletzt aufgrund eines prall gefüllten Auftragsbuches hat das Management die Jahresprognose bestätigt. Insbesondere im Ausland floriert das Geschäft von Hochtief.

Von Steffen Eidam

Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat im dritten Quartal ein deutlich höheres Vorsteuerergebnis erzielt als im Vorjahr. Vor allem wegen der guten Entwicklung der australischen Beteiligungsgesellschaft Leighton kletterte der Gewinn vor Steuern von 45,2 auf 57,1 Millionen Euro. Somit konnten die Erwartungen der Analysten, die sich zwischen 54,5 und 55,8 Millionen Euro einpendelten, deutlich übertroffen werden. Unter dem Strich verdiente das Bauunternehmen mit 10,0 Millionen Euro allerdings deutlich weniger Geld als im Vorjahr (17,4 Millionen Euro), was mit einem höheren Steueraufkommen begründet wurde. Im gleichen Zeitraum wuchs der Umsatz von 3,20 auf 3,61 Milliarden Euro und lag damit über den Schätzungen von 3,36 Milliarden Euro. Nicht zuletzt aufgrund eines Anstiegs beim Auftragsbestand von 18,09 auf insgesamt 19,91 Milliarden Euro hat das Management seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Für das Gesamtjahr 2005 erwartet Hochtief eine Steigerung des Vorsteuerergebnisses um etwa 25 Prozent, während der Konzerngewinn um mehr als die Hälfte zulegen soll.

Management ist optimistisch

"Mit neuen Public-Private-Partnership-Projekten, erfolgreichen Service-Aufträgen und gefragten Leistungen in unserem Kerngeschäft Bauen behaupten wir unsere führende Wettbewerbsposition und schreiben erneut gute Zahlen", sagte Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel. Den Optimismus des Firmenlenkers teilen auch die Analysten der Bayerischen Landesbank. Diese raten weiterhin zum "Kauf", denn die Zahlen seien "sehr positiv" ausgefallen. Den fairen Wert der Aktie beziffern die Experten auf 38,54 Euro.

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